Quellen: Constantin Filmverleih, Sony Pictures

Kommenden Januar gehen in den USA zwei von ihren Fangemeinden und ihren Ansätzen ähnliche Franchises im Verleih von Sony Pictures in die nächste Runde – Underworld und Resident Evil. Beide Filme gehören dem Horror-Actiongenre an, setzen auf starke weibliche Heldinnen, die gegen übermächtige Monster kämpfen, werden mit mittelgroßen Budgets gedreht, haben eine ähnliche Zeitlupen-Optik, werden mittlerweile in 3D produziert und gehören der Klasse von Filmen an, die man am besten genießt, wenn man sein Hirn vorher in den Ruhemodus versetzt.

Während wir noch nicht wissen, ob Kate Beckinsales Rückkehr als Selene in Underworld: Blood Wars ihr letzter Auftritt in der Rolle sein wird, wird Resident Evil: The Final Chapter stark damit beworben, dass es das Ende der Geschichte von Alice ist, die vor 14 Jahren noch recht bescheiden in einem Untergrund-Labor in Raccoon City begann. Paul W.S. Anderson, Regisseur des Originalfilms, der beim zweiten und dritten Teil aussetzte, führte wieder Regie (wie schon bei den letzten beiden Filmen) und wenn man sich den neuen, im Rahmen der New York Comic Con veröffentlichten Trailer unten anschaut, merkt man, dass sich auch nach vierjähriger Pause seit dem fünften Film wenig geändert hat. Wieso sollte es auch, schließlich waren die letzten beiden Filme weltweit die mit Abstand erfolgreichsten der gesamten Reihe. Wer also die bisherigen Resident-Evil-Filme mochte, insbesondere die actiongeladeneren und immer absurder und konfuser werdenden Sequels (das Original geht am ehesten noch als Horror durch), wird an Resident Evil: The Final Chapter vermutlich seine helle Freude haben und wer bislang mit dem Franchise wenig anfangen konnte, kann sich den neuen Film wahrscheinlich getrost sparen. Falls Ihr überhaupt so weit gelesen habt, könnt Ihr Euch jetzt einen Eindruck vom neuen Film verschaffen, zu dem auch zwei weitere Plakate (unten) veröffentlicht wurden:

Resident Evil 6 Trailer & Poster 1Resident Evil 6 Trailer & Poster 2

Resident Evil: The Final Chapter bringt neben Milla Jovovich als Alice auch Ali Larter, Iain Glen  und Shawn Roberts zurück. Um dem Ganzen ein halbwegs rundes Ende zu verpassen (für die wenigen Zuschauer, die diese Filme tatsächlich auch der Story wegen schauen und noch einen Überblick darüber haben, worum es genau geht), kehrt Alice darin zum Schauplatz der ersten beiden Teile nach Raccoon City zurück.

Im Gegensatz zu Underworld: Blood Wars wird Resident Evil: The Final Chapter hierzulande nicht von Sony vertrieben, sondern vom Constantin Filmverleih, der auch an der Produktion beteiligt war, und die deutschen Fans können sich auch nicht auf einen deutlich früheren Kinostart (wie bei Blood Wars) freuen und müssen sich bis zum 26.01.2017 gedulden. Erst dann geht die Reise von Alice auch in unseren Kinos zu Ende. Werdet Ihr dabei sein?