Quelle: Warner Bros. Pictures

Dwayne "The Rock" Johnson gehört seit einigen Jahren zu den fleißigsten und inzwischen bestbezahlten Schauspielern der Filmindustrie. Die meisten seiner größten Hits sind jedoch entweder Sequels zu bereits bestehenden Franchises und/oder Ensemblefilme. Vor zwei Jahren konnte Johnson mit dem Katastrophenfilm San Andreas endlich einen weltweiten Kinoerfolg als alleiniger Hauptdarsteller eines Blockbusters feiern. Der Film spielte fast eine halbe Milliarde US-Dollar ein. Es ist vermutlich kein Wunder, dass ein Sequel, in dem Johnson als Rettungspilot in ein aktives Vulkangebiet geraten soll, in Planung ist. Wann eine Fortsetzung letztlich kommen wird, hängt von Johnsons sehr vollem Terminkalender ab.

Doch schon nächstes Jahr wird Johnson versuchen, den Erfolg von San Andreas mit einer sehr ähnlichen Formel zu wiederholen. Rampage, die Adaption eines erfolgreichen Arcade-Spiels aus den Achtzigern, handelt davon, wie drei riesengroß mutierte Tiere – ein Gorilla, ein Wolf und ein Krokodil – US-Städte in Schutt und Asche legen. Johnson, der als Primatenforscher eine besondere Bindung zum Gorilla hat, muss versuchen, die Riesentiere aufzuhalten.

Im Prinzip ist also auch Rampage ein weiterer Katastrophenfilm mit Szenen von Massenzerstörung, deren Ursache diesmal Monster sind. Nichts nur der Inhalt des Films ist San Andreas nicht unähnlich , sondern auch das Team hinter dem Film. Regisseur Brad Peyton, Produzent Beau Flynn und Drehbuchautor Carlton Cuse, die schon San Andreas auf die Beine gestellt haben, waren auch für Rampage verantwortlich.

Die Ähnlichkeit findet sich auch im Look des Films wieder. Einen Eindruck könnt Ihr Euch mit einem von Warner Bros. veröffentlichtem Trailer selbst verschaffen:

Deutscher Trailer

Originaltrailer

Ich muss zugeben, dass obwohl ich Katastrophenfilme der Marke Roland Emmerich durchaus mag, mich San Andreas doch ziemlich kalt gelassen hat. Der Trailer zu Rampage sieht allerdings sehr spaßig aus, auch wenn die Effekte noch etwas Arbeit benötigen. Aber allein die Vorstellung von The Rock im Kampf gegen einen Riesenwolf reicht, um mein Interesse an dem Film zu wecken.

Neben Johnson weist der Film auch eine starke Nebenbesetzung auf. Zu ihr gehören Naomie Harris (Skyfall), Jeffrey Dean Morgan ("The Walking Dead"), Joe Manganiello (Magic Mike), Marley Shelton (Planet Terror) und Malin Åkerman (Watchmen) als Schurkin, die die drei Tiere mit dem Serum injiziert, der sie größer und aggressiver werden lässt. Nachdem zuletzt schon Priyanka Chopra seine Widersacherin in Baywatch war, scheint Johnson häufiger in seinen Rollen Ärger mit skrupellosen Frauen zu haben.

Offizieller Inhalt:

"Primatenforscher Davis Okoye (Johnson) hat Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen – dagegen verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem außergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla, den er von Geburt an aufgezogen hat. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert dieser sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. Damit nicht genug – bald stellt sich heraus, dass auch weitere Tiere auf diese Art manipuliert worden sind. Während diese neu geschaffenen Alpha- Raubtiere Nordamerika unsicher machen und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt, tut sich Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln, wobei er auf einem sich ständig wandelnden Schlachtfeld einen schweren Stand hat. Denn es geht nicht nur darum, eine weltweite Katastrophe zu verhindern, sondern auch das fürchterliche Biest zu retten, das einst sein Freund war."