Empire Einschaltquoten

Quelle: TVLine

Am dritten Tag seit dem Beginn der neuen Saison im US-amerikanischen Network-Fernsehen, feierte lediglich eine einzige neue Serie ihr Debüt und fiel dabei weder durch besonders gute noch durch besonders schlechte Zahlen auf. Alle Augen waren an dem Abend sowieso auf eine einzige Serie gerichtet und sie hat nicht enttäuscht. Das Serienphänomen "Empire" ging auf FOX in die zweite Runde und erreichte 16,2 Millionen Zuschauer für die erste Folge. Das ist zwar weniger als für die Staffelstarts von "The Big Bang Theory" und "Navy CIS", doch besonderes Augenmerk sollte auf die Zahlen in der Zielgruppe (18-49 J.) gelegt werden. In dieser erreichte "Empire" 6,9 Millionen Zuschauer und damit weitaus mehr als die beiden anderen Serien. Verglichen zum Seriendebüt im Januar (9,9 Millionen) steigerte sich "Empire" um 63% und in der Zielgruppe sogar um 76%! Das war der größte Anstieg in den Zuschauerzahlen zwischen der ersten und der zweiten Staffel einer Serie seit "Dr. House" vor zehn Jahren. Allerdings reichte es trotzdem  nicht für einen neuen Quotenrekord der Serie. Dieser gehört weiterhin dem Finale von Staffel 1 mit 17,3 Millionen Zuschauern. Damit war die letzte Folge auch die erste in der (kurzen) Geschichte der Serie, die weniger Zuschauer vor die Bildschirme lockte als die vorherige Folge. Über einen Rückgang von 7% kann man sich aber nicht wirklich beschweren und es ist durchaus vorstellbar, dass die Zahlen im Laufe der neuen Staffel weiter steigen werden.

Die von den Kritikern extrem schlecht aufgenommene Krimiserie "Rosewood" (Trailer ganz unten) profitierte davon, dass sie direkt vor "Empire" gezeigt wurde und startete mit 7,5 Millionen Zuschauern und 2,4 Millionen in der 18-49-Zielgrupe. Allerdings werden sich die Zahlen angesichts der offenbar mangelhaften Qualität vermutlich nicht lange halten.

ABC punktete parallel zu den beiden Sendungen mit dem Mittwochs-Comedy-Block und konnte sich gut behaupten. Mit 8,21 Millionen Zuschauern eröffnete Staffel 7 von "The Middle" um 8% besser als die sechste Staffel und sogar um 16% besser als das Finale der sechsten Staffel. Auch "The Goldbergs" konnte sich mit dem Auftakt zu Staffel 3 gegenüber der letzten Staffelpremiere mit 7,6 Millionen Zuschauern (um 4%) verbessern. "Modern Family" hatte weniger Glück und startete mit 9,5 Millionen Zuschauern schlechter als jede andere Staffel der Serie bisher. Gegenüber Staffel 6 ging es um 17% zurück, aber immerhin lagen die Zahlen 31% über dem Finale der letzten Season. "Black-ish" ging mit 7,3 Millionen Zuschauern auch um 34% geschwächt gegenüber dem Serienstart letztes Jahr in die zweite Runde, verbesserte sich aber um 36% gegenüber dem ersten Staffelfinale. Zu den Rückgängen von "Modern Family" und "Black-ish" muss man aber auch fairerweise anmerken, dass die beiden Serien parallel zum Monsterhit "Empire" ausgestrahlt wurden und damit zwangsläufig Zuschauer eingebüßt haben.

Im Anschluss an die Sitcoms startete die vierte (und vermutlich letzte) Staffel der Country-Serie "Nasvhille" mit 4,9 Millionen Zuschauern. Der Abwärtstrend der Serie setzte sich mit einem Rückgang von 16% gegenüber der letzten Staffelpremiere fort.

Auf NBC kehrte "Detective Laura Diamond" mit überraschend soliden Zahlen zurück. Gegenüber der Serienpremiere letztes Jahr ging es zwar um 30% auf 7,1 Millionen runter, jedoch blieb die Serie auf dem Niveau des Finales von Staffel 1 und könnte tatsächlich auch eine weitere Season überleben. "Law & Order: Special Victims Unit" stieg mit einer Doppelfolge in die 17. (!) Staffel ein und erreichte knapp 8,3 Millionen Zuschauer, was einen Rückgang von 18% gegenüber der letzten Staffelpremiere und den schwächsten Staffelstart seit Season 14 bedeutete.