© Paramount Pictures

Quelle: Cinemablend

Mit Die Mumie (neuer Trailer) steht ein großer Sommer-Blockbuster mit Tom Cruise bereits vor der Tür, doch an einem weiteren wird schon bald fleißig gearbeitet. Am 10. April werden die Dreharbeiten zu Mission: Impossible 6 beginnen, die Ethan Hunts IMF-Team an Schauplätze in London, Paris, Indien und Neuseeland bringen werden.

Der sechste Film der Actionreihe um den US-amerikanischen James Bond wird auf vielfache Weise mit bisherigen Franchise-Traditionen brechen. Erstens wird Regisseur Christopher McQuarrie, der mit Mission: Impossible – Rogue Nation fantastische Arbeit geleistet hat, wieder zurückkehren und damit zum ersten Regisseur werden, der zwei Mission: Impossible-Filme inszeniert hat. Hoffentlich wird sein zweiter Einsatz noch besser verlaufen als Sam Mendes‘ Rückkehr zu James Bond mit Spectre nach seinem brillanten Skyfall.

Die Rückkehr von McQuarrie hinter der Kamera hat offensichtlich auch zur Folge, dass Mission: Impossible 6 weitgehend ein direktes Sequel zu Rogue Nation werden wird, denn er bringt mehr Schauspieler aus dem Vorgängerfilm zurück als je ein anderer Teil der Reihe zuvor. Schon lange ist bekannt, dass Rebecca Ferguson als MI6-Agentin Ilsa Faust, die im letzten Film Cruise die Show stahl, wieder dabei sein wird. Es ist das erste Mal, dass eine weibliche Hauptfigur in zwei Teilen der Reihe zu sehen sein wird (von Michelle Monaghans Mini-Cameo am Ende von Phantom Protokoll mal abgesehen). Aber warum hier aufhören, dachte sich wohl McQuarrie? Während einer Präsentation der kommenden Filme an Kinobetreiber im Rahmen der CinemaCon in Las Vegas, hat Paramount auch die Rückkehr von Alec Baldwin als neuer Leiter der IMF Hunley und sogar von Sean Harris als Rogue-Nation-Bösewicht und Anführer des „Syndikats“ Solomon Lane angekündigt. Noch nie arbeitete Ethan Hunt unter dem gleichen Chef zweimal und Anthony Hopkins, Laurence Fishburne und Tom Wilkinson übernahmen in Vergangenheit die Rollen von IMF-Leitern. Doch noch überraschender ist die Rückkehr von Harris, dessen Charakter von Ethan und seinem Team am Ende von Rogue Nation dingfest gemacht wurde. Als einziger Mission: Impossible-Bösewicht, der am Ende seines Films definitiv überlebt hat, war der Weg natürlich frei für seine Rückkehr, dennoch ist es unerwartet, dass der Film einen Bösewicht aus dem letzten Teil zurückbringt. Doch wie schon bei Ferguson, gilt auch für Harris, dass er großartig (und herrlich fies) in seiner Rolle war, sodass ich seine Rückkehr durchaus begrüße.

Außerdem bestätigte Paramount, dass Simon Pegg und Franchise-Urgestein Ving Rhames im sechsten Film wieder mit von der Partie sein werden. Doch die Abwesenheit eines Namens fällt natürlich sofort auf: Jeremy Renners IMF-Agent William Brandt, der in Mission: Impossible – Phantom Protokoll eingeführt wurde, wird diese Mission aussitzen. Eine Begründung gab es dafür noch nicht und McQuarrie äußerte im Vorfeld eindeutig die Intention, auch auf Renner zurückzugreifen. Vermutlich kamen die langen Dreharbeiten zum dritten und vierten Avengers-Film, die das ganze Jahr andauern werden, in die Quere. Im fünften Film war Renner leider unterfordert, doch im vierten war er eine echte Bereicherung für das Team, sodass ich auf eine größere Rolle in Mission: Impossible 6 gehofft habe. Da ein siebter Film vermutlich unausweichlich ist, wird Renner hoffentlich dann zum Franchise zurückkehren.

In neuen Rollen werden Sian Brooke („Sherlock“), Newcomerin Vanessa Kirby („The Crown“) und Superman-Darsteller Henry Cavill zu sehen sein.

Eine weitere Neuerung ist, dass Mission: Impossible 6 als erster Film der Reihe offenbar auch auf die dritte Dimension setzen wird. Paramount kündigte an, dass mehrere Szenen des Films mit IMAX 3D-Kameras gedreht werden. Dazu wird vermutlich der nächste verrückte Stunt von Tom Cruise gehören.

Mission: Impossible 6 soll voraussichtlich am 16.08.2018 bei uns starten.