Quelle: The Q&A Podcast with Jeff Goldsmith, The Daily Beast, George Miller Twitter

Mit diesen Worten begrüßte George Miller, der Begründer der Mad-Max-Reihe, am vergangenen Sonntag seine Twittergemeinde. Es war der erste Tweet des Australiers, und um diesen auch gleich klug zu nutzen, kündigte er an, dass Mad Max: Fury Road auf jeden Fall nicht der letzte Film war, in dem wir Max Rockatansky durch die staubige Postapokalypse folgen durften. Zwar stand schon länger fest, dass der erste Film den Auftakt für eine ganze Reihe darstellen sollte, doch wegen den vielen Produktionsschwierigkeiten, die es in der Vergangenheit gab, wusste man nicht, ob sich das auch finanziell lohnen würde.

Da Mad Max: Fury Road aber gerade von Kritikern weltweit durch die Decke gelobt wird und auch an den Kinokassen gut abschneidet (wenn auch hinter dem unbesiegbaren Pitch Perfect 2), steht es nun offiziell fest, dass weitere Filme folgen werden. In einem Interview mit Jeff Goldsmith enthüllte George Miller nun auch schon den Titel des nächsten Films: Mad Max: The Wasteland. Weiterhin sagt er, dass sie schon ein Drehbuch und eine Novelle haben, die während der langen Wartezeiten bei der Produktion von Fury Road entstanden, während man über die Vorgeschichten der Charaktere nachdachte.

Auch wenn sich das wie ein Prequel anhört, Mad Max: The Wasteland wird ein Sequel zu Mad Max: Fury Road sein und Tom Hardy als ruppigen Actionstar zurückbringen. Fast aber hätte damals ein anderer diese Rolle bekommen. In einem Interview mit The Daily Beast spricht George Miller darüber, wie er früher noch mit Heath Ledger zusammensaß und ihn als neuen Mad Max haben wollte. Schon 2001 sollten die Dreharbeiten zu Fury Road beginnen, doch der 11. September schoss dem Projekt einen Strich durch die Rechnung und das Budget wurde radikal gekürzt.

2006 dann sprach Miller mit Heath Ledger, der passenderweise ebenfalls Australier war, über die Rolle. Miller sah in ihm dieselben Qualitäten wie in Tom Hardy und einst in Mel Gibson: ihr männliches und energiereiches Charisma. Ironischerweise spielten die beiden nacheinander auch die Bösewichte in Christopher Nolans Dark-Knight-Sequels. Doch leider verstarb Ledger ja bekanntermaßen schon 2008. Nach etlichen Verzögerungen konnte man dann 2012 endlich mit Tom Hardy drehen und 2015 begeistert das Ergebnis aktuell die Massen. Wer hat schon vorhersehen können, dass ein Film mit so viel Schwierigkeiten nun doch so stark geliebt wird?

Es ist allemal eine beeindruckende Geschichte, die den Dreh von Mad Max: Fury Road begleitet, und wir hoffen, dass beim nächsten Film nicht ganz so viel schief läuft, er aber trotzdem so gut (wenn nicht sogar noch besser) wird als der erste Teil. Tom Hardy hat auf jeden Fall schon für ganze drei weitere Filme unterschrieben; mal sehen, was sich nach all der Zeit in George Millers Kopf an Ideen angestaut hat. Ich wette er hat noch so einiges in petto.

UPDATE

Obwohl Twitter den Account von George Miller schnell als verifiziert absegnete, stellte sich nun kürzlich heraus, dass es tatsächlich ein Fake war, erschaffen von einem Satiristen. Nichtsdestotrotz hoffe ich und bin aufgrund der Reaktionen auf den Film zuversichtlich, dass es nicht Millers letzter Besuch in der Welt von Mad Max war.