Luke Cage Staffel 2

Quelle: Netflix

Die Erfolgswelle von Marvel kennt nicht nur im Kino, sondern auch bei Netflix keinen Abbruch. Der der Erfolg des monumentalen Deals, im Rahmen dessen Netflix und Marvel  beschlossen, vier Serien über die Superhelden Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist zu produzieren und sie dann im Miniserien-Event "The Defenders" zusammenzubringen, übertraf die kühnsten Erwartungen sowohl aller Beteiligten als auch der Fans. "Daredevil" wird demnächst in die dritte Runde gehen, "Jessica Jones" in die zweite, eine eigene "The Punisher"-Serie wird mittlerweile auch produziert und "Luke Cage" wurde im ersten Monat nach der Veröffentlichung von Staffel 1 zur meistgesehenen Marvel-Serie von Netflix, sogar noch vor "Daredevil" und "Jessica Jones", sowie zu einer der erfolgreichsten Netflix-Serien überhaupt.

Was so gut läuft, wird natürlich auch weitergemacht. Netflix hat soeben mit einem kurzen Video über Twitter (unten) bekanntgegeben, dass "Marvel’s Luke Cage" eine 2. Staffel erhalten wird.

Bis wir den Helden aus Harlem mit unkaputtbarer Haut bei seinem nächsten Solo-Abenteuer erleben dürfen, wird es vermutlich noch etwas dauern, denn die Warteschleife der Marvel/Netflix-Serien wird mit deren wachsendem Erfolg auch immer länger. Zunächst einmal wird es nächstes Jahr ein Wiedersehen mit Luke Cage in "The Defenders" geben. Die Dreharbeiten zur achtteiligen Ensemble-Miniserie laufen bereits auf Hochtouren. Außerdem erwarten die Fans 2017 "The Punisher" und "Iron Fist". Mit neuen Ausgaben von "Daredevil", "Jessica Jones" und "Luke Cage" ist also vermutlich frühestens 2018 zu rechnen, denn angesichts der wachsenden Komplexität der Defenders-Welt und der hohen Ansprüche der mittlerweile verwöhnten Zuschauer an die Marvel-Serien von Netflix, wird man bei der Produktion neuer Staffeln nichts überstürzen wollen.

Für mich war "Luke Cage" bislang die problematischste der Marvel-Serien. Zwar bestach sie durch einen wirklich coolen Helden und eine sehr gelungene Blaxploitation-Hommage und dichte Atmosphäre, doch es fehlte der ersten Staffel ein wirklich guter Bösewicht wie David Tennants Kilgrave oder Vincent D’Onofrios Fisk. Außerdem war das Tempo in der ersten Hälfte der ersten Season sogar nach den Maßstäben der ruhigen Marvel-Serien von Netflix arg zäh. Es war dennoch eine gute Serie, die v. a. daran gelitten hat, dass "Daredevil" und "Jessica Jones" die Messlatte hoch legten. Beide Serien gehören mit zum Besten, das das Marvel Cinematic Universe hervorgebracht hat, sei es im Kino oder im Fernsehen.

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