Looking Ende

Quelle: HBO

Nicht jede Serie, die sich überwiegend mit den Themen der Homosexualität beschäftigt, reicht an die Erfolge von "The L Word" oder "Queer as Folk" heran. Das musste jetzt auch die moderne HBO-Serie "Looking" am eigenen Leib erleben, denn nach zwei Staffeln und 18 Folgen hat der US-amerikanische Privatsender der Serie den Stecker gezogen. Erst vor wenigen Tagen äußerte sich der Serienschöpfer Michael Lannan vorsichtig optimistisch, was eine mögliche dritte Staffel angeht, doch letzten Endes waren die Zuschauerzahlen in der zweiten Staffel trotz positiver Resonanz der Zuschauer und der Kritiker einfach zu schwach, insbesondere im Vergleich zu den anderen beiden Dramödien, die HBO sonntags ausgestrahlt hat, "Girls" und "Togetherness".

Doch es gibt noch ein kleines Trostpflaster für die Fans trotz der negativen Meldung: HBO hat Pläne bekanntgegeben, ein Special zu produzieren, das die einzelnen Handlungsbögen von "Looking" zu Ende führen wird. Das ist zwar nicht, was die Fans sich erhofft haben, als die zweite Staffel vergangenen Sonntag in den USA zu Ende ging, jedoch besser, als es vielen abgesetzten Serien ergeht, die nie einen anständigen Abschluss bekommen werden. Man kann nur hoffen, dass dieses Special tatsächlich kommen wird und nicht im Sande verläuft, wie die einst geplanten Abschluss-Specials zu "Deadwood".

"Looking" handelt von drei homosexuellen Freunden im modernen San Francisco. Die Hauptrollen spielen Jonathan Groff ("Glee"), Frankie J. Alvarez und Murray Bartlett, in Nebenrollen sind u. a. Scott Bakula ("Star Trek: Enterprise") und Russell Tovey ("Being Human") zu sehen. In Deutschland wurde die erste Staffel vergangenes Jahr auf Sky Atlantic HD ausgestrahlt und unten haben wir noch einen Trailer zu Staffel 2 angefügt.