Logan Bilder

Quellen: 20th Century Fox, Empire

Spätestens die Veröffentlichung des stimmungsvollen Trailer zu Logan (wie geil ist bitte schön der Einsatz von Johnny Cashs "Hurt"?!) katapultierte den dritten Solo-Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine ganz weit nach oben auf den Must-See-Listen vieler Filmfans. Jackmans finaler Einsatz, 17 Jahre nachdem er die Rolle des Mutanten mit Adamantium-Klauen erstmals übernommen hat, kommt am 2.03.2017 in unsere Kinos und hat das Potenzial, sein bester zu werden. Nachdem X-Men Origins: Wolverine viele Fans enttäuschte, schlug bereits Wolverine: Weg des Kriegers trotz einiger Probleme und Makel den richtigen Weg ein und zeigte den bis dato härtesten und vom Leben gebeutelten Wolverine. Auch war der Film deutlich bodenständiger als alle bisherigen X-Men-Abenteuer, denn es traten nur wenige weitere Mutanten im Film auf, der über weitere Strecken wie ein düsterer Actionthriller anmutete und sich auch durch sein japanisches Setting von den anderen Filmen der Reihe absetzte.

Dessen Regisseur James Mangold kehrte auch für den dritten Wolverine-Film zurück und setzte den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Logan soll der bislang düsterste und bodenständigste Auftritt des Charakters werden, und bereits der Trailer vermittelt postapokalyptischen Western-Vibe à la The Road oder The Book of Eli, mit einigen Anklängen des gefeierten Videospiels "The Last of Us".

In einem Interview mit der britischen Filmzeitschrift Empire erklärte Mangold, dass seine Intention gewesen sei, keinen Hochglanz-Blockbuster zu produzieren: (aus dem Englischen)

Unser Ziel war es, etwas Menschliches zu erschaffen. Wir haben versucht, den Hochglanz und den Greenscreen zurückzuschrauben… Wenn man auf der Suche nach einem hyper-choreografierten, dem Schwerkraft trotzendem, Städte vernichtendem CGI-Bombast ist, ist das der falsche Film.

Die Fans können dennoch einen Film vom großen Maßstab erwarten, denn beim Budget ließ sich 20th Century Fox nicht lumpen und gab $127 Mio für die Produktion des Films aus.

Auch in der weiteren Vermarktung bleibt das Studio der "düsteren" Linie treu und nahezu alle bislang veröffentlichten Filmbilder aus Logan sind im atmosphärischen Schwarzweiß. Ein seltenes Farbfoto aus dem Film wurde kürzlich von Empire publiziert. Auf diesem ist Wolverine mit der Newcomerin Dafne Keen als Laura alias X23, ein weiblicher Klon von Wolverine, zu sehen. Das Bild findet Ihr unten, ebenso wie zwei brandneue schwarzweiße Fotos, die einen grüblerischen Wolverine und seine kampferprobten Hände zeigen:

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Logan spielt einige Jahre nach dem augenscheinlich glücklichen Epilog von X-Men – Zukunft ist Vergangenheit. In einer postapokalyptischen Welt, in der die meisten Mutanten aus bislang unbekannten Gründen ausgestorben sind, reist Wolverine, dessen regenerative Kräfte langsam nachlassen (seine Wunden verheilen zwar immer noch, hinterlassen aber Narben) mit einem kranken und altersschwachen Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und der jungen Laura durch das US-amerikanische Ödland. Die Reavers, in den Marvel-Comics eine Gruppe krimineller Cyborgs, sind ihnen dabei dicht auf den Fersen. Den Anführer der Reavers und den Oberbösewicht des Films, Donald Pierce, spielt "Narcos"-Star Boyd Holbrook. Auch der in der Abspannszene von X-Men: Apocalypse angeteaste Schurke Nathaniel Essex alias Mister Sinister soll eine Rolle in dem Film spielen.

Unten findet Ihr noch einmal zwei Trailer zu Logan. Der untere internationale Trailer macht unmissverständlich klar, dass Logan für ein R-Rating produziert wurde. Nach dem weltweiten Riesenerfolg von Deadpool hatte Fox verständlicherweise mehr Zuversicht in die Erfolgsaussichten eines nicht-jugendfreien Wolverine-Films.

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