Joe Manganiello

Joe Manganiello in "True Blood" © HBO

Quelle: The Wall Street Journal

Auch in diesem Artikel geht es um eine Regiearbeit von Ben Affleck, die jedoch im Gegensatz zu Live By Night (Trailer) noch in (verhältnismäßig) weiter Ferne liegt. Dennoch gibt es keine Zweifel, dass sein Batman-Solo-Film, den er gemeinsam mit der Comic-Legende Geoff Johns schreibt und selbst inszenieren wird, sein mit Abstand am meisten gehypter Film werden wird.

Zwar brodelte die Gerüchteküche zum Batman-Film sogar schon bevor Batman v Superman in die Kinos kam, zu konkreten Details hielten sich Warner, DC und Affleck bislang jedoch bedeckt. Das ändert sich allmählich. Ende August veröffentlichte Affleck über die sozialen Medien kommentarlos ein Video, das den tödlichen Söldner und Superbösewicht Deathstroke alias Slade Wilson im Kostüm am Set von Justice League zeigte, woraufhin die Comicfangemeinde im Internet förmlich explodierte. Kurze Zeit später kam die Meldung, dass Deathstroke der Hauptantagonist von Afflecks Batman-Film werden wird. Das ließ jedoch zwei Fragen offen, nämlich; wer steckt hinter der Maske und wird Deathstroke schon in Justice League auftauchen? Zur letzteren haben wir weiterhin kein Update (aber lasst uns mal ehrlich sein, natürlich wird er sich bereits in Justice League blicken lassen), auf die erste gibt es jedoch eine offizielle Antwort. Geoff Johns hat selbst in einem Interview mit dem Wall Street Journal bekanntgegeben, dass "True Blood"– und Magic-Mike-Star Joe Manganiello Deathstroke spielen wird. Obwohl ich beim Rätselraten der Besetzung irgendwie gar nicht an ihn gedacht habe, ist der körperlich sehr imposante Darsteller zumindest optisch eine sehr gute Wahl. Deathstroke gehört zu den wenigen Batman-Gegnern, die den Dunklen Ritter Gothams im Nahkampf mehrfach besiegt haben, und Manganiello traue ich das auf jeden Fall zu. Übrigens ist es nicht der erste Abstecher des Darstellers in die Welt von Comic-Filmen: in Sam Raimis erstem Spider-Man spielte er Peter Parkers fiesen Mitschüler Flash Thompson.

Im gleichen Interview sprach Johns über den Ton der DC-Kinofilme und versprach, dass Hoffnung und Optimismus an die Stelle der Verdrießlichkeit und Finsternis in Justice League und den späteren DC-Adaptionen treten werden. Das ist auf jeden Fall eine Reaktion auf die Vorwürfe vieler Kinogänger, die DC-Filme seien zu düster. Außerdem spricht der Artikel davon, dass Justice Leagues Batmans brutales Vorgehen und den versuchten Mord an Superman entsprechend adressieren wird. Außerdem soll der Film gradliniger erzählt werden als Snyders Batman v Superman – das bedeutet also keine apokalyptischen Visionen von Batman mehr. All das klingt für mich nach vernünftigen Schlüssen, die Warner aus den Fehlern von Batman v Superman gezogen hat.

Wie findet Ihr die Besetzung von Manganiello als Deathstroke? Würdet Ihr zusätzlich gerne Jared Letos Joker im nächsten Batman-Film sehen?

Justice League wird am 16.11.2017 in unsere Kinos kommen. Das nächste Batman-Abenteuer hat noch keinen Starttermin.