Jennifer Lawrence Zelda Fitzgerald

Jennifer Lawrence in Joy – Alles außer gewöhnlich © 2015 20th Century Fox

Quelle: The Hollywood Reporter

Sie hat bereits einen Oscar gewonnen, wurde für drei weitere nominiert, spielte in zwei Riesen-Franchises mit und ist seit zwei Jahren die bestbezahlte Schauspielerin der Welt – im Alter von 26 hat Jennifer Lawrence mehr erreicht, als viele andere namhafte Schauspielerinnen während ihrer gesamten langen Karrieren. Sechs Jahre ist es erst her, als nur die eingefleischten Filmfans, die Winter’s Bone noch vor seinen Oscarnominierungen gesehen haben, Lawrence kannten. Dank Die Tribute von Panem, X-Men, Silver Linings und American Hustle ist sie längst in aller Munde. Ihr neuster Film, das Weltraum-Abenteuer Passengers mit Chris Pratt (Trailer), verspricht ein weiterer großer Blockbuster zu werden. Lawrence hat längst den Punkt erreicht, an dem sie sich ihre Projekte nach Belieben aussuchen kann und nachdem sie sich nun endlich von den Panem– und X-Men-Franchises gelöst hat, hat sie wieder mehr Zeit für kleinere, anspruchsvollere Filme, sodass die nächste Oscarnominierung bestimmt nicht lange auf sich warten lassen wird. Vielleicht wird sie ja ein für den noch unbetitelten Film geben, den sie unter Darren Aronofsky abgedreht hat. Oder aber auch für Steven Spielbergs geplantes Biopic It’s What I Do, in dem sie die Kriegsfotografin Lynsey Addario spielen wird. Außerdem hoffe ich, dass sie die Hauptrolle in Clint Eastwoods nächstem Projekt übernehmen wird, doch das ist aktuell reines Wunschdenken.

Eine weitere prestigeträchtige Rolle hat sich Lawrence jetzt ergattert. Im Biopic Zelda wird sie unter der Regie des Oscargewinners Ron Howard (A Beautiful Mind) Zelda Fitzgerald spielen, die Ehefrau des legendären US-amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fitzgerald ("Der große Gatsby"). Beide gehörten zu den Ikonen der Jazz-Ära und auch Zelda war ihres Zeichens eine Autorin. Am besten war sie jedoch für ihre turbulente, von Wettbewerb, Eifersucht, Neid und Saufgelagen zerfressene Ehe bekannt. Später wurde sie mit der Schizophrenie diagnostiziert und verbrachte viele Jahre in unterschiedlichen Sanatorien. Zelda Fitzgerald war für ihre Eskapaden und emotionalen Ausbrüche bekannt und hatte eine starke Abneigung gegen Ernest Hemingway, einen Freund ihres Ehemanns, der sie wiederum auch nicht ausstehen konnte. Ohne Frage, ihr Leben gibt eine saftige Rolle für Jennifer Lawrence her und hoffentlich interessanteren Stoff für Howard als seine blutleere Inferno-Adaption.

Die Faszination mit Zelda Fitzgerald ist aktuell hoch im Kurs. Christina Ricci wird sie in der Amazon-Serie "Z: The Beginning of Everything" spielen und auch Scarlett Johansson soll im Gespräch für ein ähnliches Biopic sein, The Beautiful and the Damned. Auf den Film mit Lawrence freue ich mich jedoch am meisten, denn in guten Rollen geht die Oscarpreisträgerin auf.

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