James Garner

James Garner in Wie ein einziger Tag (2004) © New Line Cinema

Quelle: The Associated Press

Die Filmwelt hat wieder eine Legende verloren. Der seit fast 60 Jahren im Film- und Seriengeschäft aktive Star James Garner ist gestern in seinem Heim in Brentwood, Los Angeles im Alter von 86 verstorben. Seine erste große Rolle und seinen Durchbruch feierte Garner mit der humorvollen Westernserie "Maverick" in den Fünfzigern und Sechzigern. In der Filmadaption der Serie, in der Mel Gibson die Hauptrolle übernahm, kehrte James Garner zu Maverick zurück – als Vater des Hauptcharakters. Die wahrscheinlich größte Berühmtheit erlange Garner aber mit der Krimiserie "Detektiv Rockford – Anruf genügt" (OT: "The Rockford Files"), die zwischen 1974 un 1980 im Fernsehen lief. In den Neunzigern wurde insgesamt acht Serien-Specials in Spielfilmlänge produziert, in denen Garner ebenfalls als Privatdetektiv Jim Rockford auftrat. Seine letzte Serienrolle spielte Garner in der Sitcom "Meine wilden Töchter" (OT: "8 Simple Rules").

Doch auch im Kino hat Garner einen Namen für sich gemacht und war neben Maverick auch in Hits wie Wie ein einziger Tag (OT: The Notebook) und Clint Eastwoods Space Cowboys zu sehen. Für Die zweite Wahl – Eine Romanze (OT: Murphy’s Romance) erhielt er seine einzige Oscarnominierung.