Quelle: Warner Bros. Pictures UK

Wow. Das war meine erste Reaktion, als ich den neuen Trailer zu Christopher Nolans Science-Fiction-Epos Interstellar gesehen habe. Einfach nur "Wow". Während der erste Teaser zum Film noch nichts von den fremden Welten zeigte, die die Wissenschaftler um Matthew McConaughey und Anne Hathaway auf ihrer interstellaren Reise durch Wurmlöcher erkunden, bot der zweite Trailer bereits einen kurzen Ausblick darauf. Doch der neue Trailer verbringt erstmals viel Zeit im Weltraum und auf anderen Planeten und die Bilder betteln gerade darum, auf einer Riesenleinwand gesehen zu werden. Wie schade, dass die IMAX-Kinos in Deutschland weiterhin kaum verbreitet sind. Kein Film dieses Jahr dürfte so atemberaubend auf einer IMAX-Leinwand zu bewundern sein wie Interstellar. Aber urteilt selbst:

Sehr viele Augen werden auf Interstellar gerichtet sein. Zum einen, weil es Nolans erster Film nach dem Abschluss seiner Batman-Trilogie ist, zum anderen, weil sich natürlich zumindest aus visueller Hinsicht sofort ein Vergleich mit Alfonso Cuaróns Gravity anbietet. Cuarón hat für sein Meisterwerk dieses Jahr einen Oscar für die Regie gewonnen. Wird Nolan das auch schaffen? Es wäre ja schon super, wenn er eine "Beste Regie"-Nominierung erhalten würde, die ihm für Inception unverständlicherweise verwehrt blieb. Sollte der Film so grandios sein, wie der Trailer verspricht, dürfte eigentlich an den Oscars kein Weg vorbeigehen.

Doch nicht nur visuell scheint der Film eine Wucht zu sein. Seine Besetzung ist auch fantastisch. Neben dem heutzutage scheinbar überall präsenten Mathew McConaughey (hätte jemand vor fünf Jahren gedacht, dass er zu den größten Stars Hollywoods gehören würde?!), spielen hier noch Anne Hathaway, Jessica Chastain, Casey Affleck, Ellen Burstyn, John Lithgow und Nolans Glücksbringer Michael Caine mit.

In die deutschen Kinos kommt Interstellar am 6.11.2014.