Quelle: Blumhouse

Das Insidious-Franchise lebt weiter!

Nachdem Sony Pictures im April bei der Cinemacon in Las Vegas angekündigt hat, dass die Reihe mit einem vierten Film fortgesetzt werden würde, hat Blumhouse Productions, die Produktionsfirma hinter den Filmen (sowie hinter vielen anderen günstig produzierten Horrorstreifen der letzten fünf Jahre), Insidious: Chapter 4 offiziell terminiert und den Regisseur des Films bekanntgegeben. Anstatt einer handelsüblichen, generischen Pressemitteilung mit Namen und Verweisen auf vergangene Erfolge, taten sie es mit einem cleveren kleinen Video, in dem Schauspielerin Lin Shaye, in ihrer Filmrolle als das Medium Elise Rainier, die bisherigen Details zu Insidious: Chapter 4 enthüllte. Schaut rein:

Jagt Euch nicht auch schon dieses Video einen wohligen Schauer über den Rücken?

Die Informationen aus dem Video zusammengefasst, sieht es so aus: Insidious: Chapter 4 startet am 20.10.2017 in US-amerikanischen Kinos. Leigh Whannell, der die ersten drei Filme schrieb und mit dem dritten sein Regiedebüt feierte, zieht sich wieder ausschließlich auf den Posten des Autors zurück. Regie übernimmt diesmal der relative Newcomer Adam Robitel, der letztes Jahr mit The Taking of Deborah Logan in der Indie-Horrorszene Wellen schlug (das erinnert mich daran, den Film endlich nachzuholen). James Wan fungiert wieder als Produzent hinter den Kulissen und Lin Shaye wird als Elise zurückkehren. Ob Angus Sampson und Leigh Whannell als ihre geisterjagenden Helfer wieder dabei sein werden, bleibt noch offen, ebenso wie die Frage, auf welcher Zeitebene der Film spielen wird. Insidious: Chapter 2 war eine direkte Fortsetzung des ersten Films, schloss aber auch die Geschichte der Lambert-Familie ab. Der dritte Film spielte wiederum vor den Ereignissen des ersten, bereitete diese aber zum Teil vor.

Neben Paranormal Acitvity und Saw gehört Insidious zu den erfolgreichsten Horror-Franchises der letzten zehn Jahre, ist aber auch das einzige von den drei, das bislang keinem festen Release-Rhythmus folgte und noch nie zu Halloween gestartet ist. Da aber bislang kein anderer Horrorfilm für Oktober 2017 vorgesehen war (das wird sich sicherlich noch ändern), nutzte das Studio die Gelegenheit und lässt die Geister aus der Parallelwelt im beliebtesten Monat für Horrorfilme auf die Zuschauer los. Einen deutschen Starttermin hat Insidious: Chapter 4 zwar noch nicht, doch ich vermute stark, dass er vom US-Start nicht weit entfernt liegen wird.

Obwohl keiner der beiden Nachfolger an den Grusel-Faktor und die Atmosphäre des ersten Films heranreichte, freue ich mich dennoch, dass die Reihe weitergeht und hoffe, dass sie sich nicht so sehr abnutzen wird, wie die beiden anderen im obigen Absatz erwähnten Franchises. Ein Vorteil, den Insidious ihnen gegenüber hat, ist, dass die Reihe nicht darum bemüht ist, eine zusammenhängende Mythologie zu erzählen, sondern mit den Sequels vermutlich einen Fall böser Geister nach dem anderen lösen wird.