Del Toro Die Schöne und das Biest

Guillermo del Toro am Set von Pacific Rim © Warner Bros. Pictures

Quelle: Deadline

Emma Watson RegressionRealfilmadaptionen von bekannten Märchen sind hoch im Kurs, besonders wenn sie von Disney kommen. Alice im Wunderland spielte weltweit mehr als $1 Mrd ein, Die fantastische Welt von Oz fast eine halbe Milliarde und Maleficent mehr als $400 Mio nach lediglich drei Wochen. Kein Wunder, dass uns bereits nächstes Jahr Cinderella unter Kenneth Branaghs Regie erwartet. Auch schon Die kleine Meerjungfrau von Sofia Coppola und Die Schöne und das Biest unter Bill Condons Regie sind in Vorbereitung. Doch Disney ist nicht das einzige Studio, das auf den Zug will. Bereits seit einigen Jahren arbeitet auch Warner Bros. an einer Adaption von Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuves Märchen Die Schöne und das Biest. Einen Star hat der Film bereits – Emma Watson (links in Vielleicht lieber morgen), die kurzzeitig auch im Gespräch für Disneys Cinderella war, wird die Belle in der neuen Adaption sein. Bis vor Kurzem hatte das Projekt auch einen Regisseur, doch wie das Online-Portal Deadline berichtet, hat der mexikanische Regie-Virtuose Guillermo del Toro das Projekt, für das er 2012 unterschrieb, verlassen. Er wird weiterhin als Co-Autor (neben Andrew Davies) und Produzent dabei bleiben. Nichtsdestotrotz dürfte del Toros Ausstieg ein Rückschlag für das Projekt sein, das sich mit Disneys Version im Rennen darum befindet, welcher Film als erster die Leinwände erreicht.

Wer übrigens nicht warten möchte, bis die erste Version in die Kinos kommt, kann sich auch gerne die im Mai in Deutschland angelaufene französische Verfilmung des Stoffs von Christophe Gans (Pakt der Wölfe) anschauen, mit Léa Seydoux und Vincent Cassel in den Hauptrollen. Obwohl hier wahrscheinlich maximal ein Viertel des typischen Hollywood-Budgets zur Verfügung stand, steht Gans' Film in keiner Hinsicht seinen Vorbildern aus der Traumfabrik nach und ist ein visuell atemberaubendes Leinwand-Märchen.