Greys Anatomy Staffel 14 Poster

© 2017 ABC

Quellen: TVLine, Entertainment Weekly, The Argonaut

Am 28. September beginnt bei ABC mit einer Doppelfolge die Ausstrahlung der 14. "Grey’s Anatomy"-Staffel und mit dieser wird die Ärzteserie einen neuen Meilenstein erreichen, der nur wenigen Serien vergönnt ist – ihre 300. Episode. Nur noch zwei zusätzliche Staffeln trennen "Grey’s Anatomy" davon, "Emergency Room" als am längsten ausgestrahlte Krankenhausserie des US-amerikanischen Primetime-Fernsehens abzulösen und da "Grey’s" im 13. Jahr wieder einmal die quotenstärkste Dramaserie des Senders war, habe ich wenig Zweifel, dass sie sich nicht bald verabschieden wird.

Bemerkenswert dabei ist, dass "Grey’s Anatomy" im Gegensatz zu "Emergency Room" oder anderen so lange ausgestrahlten Serien, wie "CSI", noch diverse Darsteller der ersten Stunde an Bord hat. Auf dem Plakat zur kommenden Season hat man alle vier verbleibenden Originaldarsteller versammelt: Ellen Pompeo (deren Meredith Grey in den letzten beiden Jahren alleine die Staffelposter zierte), Justin Chambers, James Pickens Jr. und Chandra Wilson. Für die Fans ist es schön die sehen, dass die Serie sich an ihre Wurzeln noch erinnert.

Greys Anatomy Staffel 14 Poster 1Auch hinter den Kulissen gab es eine Rückkehrerin aus frühen Zeiten der Serie. Krista Vernoff, die in den ersten sieben Staffeln als Haupt-Autorin und ausführende Produzentin tätig war, wird neben Shonda Rhimes und Betsy Beers Teil des Showrunner-Teams, nachdem Stacy McKee dieses verlassen hat, um am nächsten "Grey’s Anatomy"-Ableger zu arbeiten. Vernoff schrieb auch die ersten beiden Episoden der neuen Staffel.

Insgesamt soll die 14. Staffel etwas leichtfüßiger und fröhlicher werden als die letzten Seasons, die sehr von Tragödien und Todesfällen geprägt waren. Giacomo Gianniotti, der in der Serie Andrew spielt, verspricht eine lustigere, lockerere und sexyere Staffel. Laut ihm sei die Serie lange genug deprimierend gewesen, mit vielen Trennungen und Verlusten, und es sei an der Zeit, zu zeigen, dass diese Charaktere auch Spaß haben können. Außerdem seien viele männliche Charaktere aktuell single, was ebenfalls eine neue Dynamik sein wird.

Single wird zu Beginn der 14. Staffel auch Arizona (Kate Capshaw) wieder sein. Marika Dominczyk, die letztes Jahr als Eliza Minnick an Bord der Serie kam und zum neuen Love Interest für Arizona wurde, wird nicht zurückkehren, nachdem ihre Figur im 13. Staffelfinale von Bailey entlassen wurde. Ihre Trennung soll zu Beginn der 14. Staffel adressiert werden. Jedoch sollten sich die Fans auch keine Hoffnungen auf eine Rückkehr von Sara Ramirez als Callie machen. Laut Produzentin Debbie Allen gebe es aktuell keine Pläne für einen Auftritt von Ramirez.

Greys Anatomy Staffel 14 Poster CastZwei neue Damen werden in der 14. Staffel zu sehen sein, jedoch spielt nur eine von ihnen eine neue Figur. Stefania Spampinato ("Satisfaction") wird in mehreren Episoden als Andrews Schwester, Dr. Carina DeLuca, zu sehen sein, ein kontroverses neues Personalmitglied am Grey Sloan Memorial. Derweil wird Abigail Spencer (Bild rechts aus "Timeless") Owens totgeglaubte Schwester (und Nathans Ex) Megan spielen. Die im Kriegsgebiet vermisste Megan wurde jedoch nach Jahren gefunden und im Finale der 13. Staffel in ein Militärkrankenhaus eingeflogen. Bridget Regan spielte Megan in einem Flashback in Staffel 13, konnte den Part jedoch aufgrund ihrer Hauptrolle in "The Last Ship" nicht wieder aufnehmen. Da die Dreharbeiten zur zweiten "Timeless"-Stafel erst im November beginnen werden, hatte Spencer genug Zeit, um in mehreren Folgen der 14. Staffel aufzutreten. Vermutlich wird ihre Rückkehr zu einem Stolperstein in der sich anbahnenden Beziehung zwischen Nathan (Martin Henderson) und Meredith.

Zu guter Letzt hat Schauspieler Matthew Morrison ("Glee") angekündigt, dass er als Jos gewalttätiger Ehemann Paul Stadler, vor dem sie weggelaufen ist, eine große Rolle in Staffel 14 spielen wird. Erstmals trat er in der Rolle in der vorletzten Episode der 13. Staffel auf, als Alex (Justin Chambers) ihn zu einer Medizinkonferenz verfolgt, ihn jedoch nicht konfrontiert hat. Dazu wird er aber vielleicht noch die Gelegenheit haben.