Quelle: Paramount Pictures

Aktuell werden die deutschen Kinos von Oscarfilmen (La La Land, Hidden Figures), Animationsstreifen (The LEGO Batman Movie, Vaiana, Sing), Genreware (Split, Rings) und einem Erotikfilmchen mit riesiger Fangemeinde dominiert. Auch wenn damit viele Geschmäcker bedient werden, mangelt es momentan ein wenig an den ganz großen, effektreichen Blockbustern, für die sogar die üblichen Kino-Verweigerer dann doch ihr Geld ab und an hinlegen. Wer solche Filme vermisst, muss zum Glück nicht mehr lange warten, denn so mit potenziellen Blockbustern vollgestopft war der März noch nie zuvor. Angefangen mit Logan – The Wolverine am 2. März folgen Schlag auf Schlag, Woche für Woche weitere Big-Budget-Blockbustern: Kong: Skull Island, Die Schöne und das Biest, Power Rangers und Ghost in the Shell werden nächsten Monat um die Gunst der Zuschauer und ihre begrenzten Portemonnaie-Ressoucen buhlen.

Ghost in the Shell geht erst am Monatsende, dem 30. März, ins Rennen, und hat dadurch automatisch den Nachteil, dass die Zuschauermasse bis dahin blockbstertechnisch bereit ausgelaugt sein könnte. Doch der Film hat auch etwas, das die anderen nicht haben. Scarlett Johansson, natürlich! Denn wenn wir ganz ehrlich sind, wird sie für die meisten Zuschauer, die die Manga-Vorlage oder die darauf basierenden Anime-Adaptionen nicht kennen, der Hauptgrund sein, diesen Film zu sehen. Als toughe Actionheldin hat sie sich schließlich sowohl in den Marvel-Filmen als auch in Luc Bessons Lucy bewährt. Lässt man die Whitewashing-Debatte beiseite, ist sie in meinen Augen die perfekte Schauspielerin für die Hauptrolle in einem Sci-Fi-Actionkracher wie Ghost in the Shell.

Paramount Pictures hat einen brandneuen Trailer zum Film veröffentlicht, den Ihr unten wahlweise in deutscher oder englischer Sprachfassung sehen könnt.

Deutscher Trailer

Originaltrailer

Ohne das tolle „Enjoy the Silence“-Cover aus dem ersten Trailer wirkt die neuste Vorschau etwas mehr wie ein generischer Science-Fiction-Streifen, der sehr starke RoboCop-Vibes verströmt, gepaart mit der Zukunfts-Ästhetik von Blade Runner. Das sind nicht gerade die schlechtesten Filme, mit denen man verglichen werden kann, doch hoffentlich hat der Film  seine eigene Identität und wird der komplexen Vorlage gerecht. Im schlimmsten Fall können wir uns immer noch auf Frau Johansson als sexy RoboCop freuen und es ist auch immer wieder ein Genuss, Takeshi Kitano zu sehen, der hier den Leiter von Sektion 9 spielt, der Eliteeinheit, die Johanssons Major anführt.

Offizieller Inhalt:

„Basierend auf der gleichnamigen international gefeierten Sci-Fi-Reihe erzählt GHOST IN THE SHELL die Geschichte von Major, einem einzigartigen Mensch-Maschine-Hybriden, die in einer dystopischen Zukunft die Eliteeinheit Sektion 9 anführt. Auf ihrer Mission gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten sieht sich Sektion 9 mit einem Gegenspieler konfrontiert, dessen Ziel es ist, die fortgeschrittenen Cyber-Technologien des Konzerns Hanka Robotics zu vernichten.“