Gefährliche Brandung Remake

Quelle: The Hollywood Reporter

Wenn ich der Produzent eines Remakes von einem Kultactioner wäre und Gerard Butler darin die Hauptrolle übernehmen würde, würde ich auf jeden Fall einen Plan B für die Besetzung haben wollen, denn Butler und Remakes gehen scheinbar nicht so gut miteinander. Nachdem Gerard Butler die von Kurt Russell geprägte Rolle des Snake Plissken im geplanten Remake von Die Klapperschlange alias Escape from New York übernommen hat und nach längerer Zeit das Projekt wieder verließ, verabschiedete sich Butler jetzt von einem weiteren Remake. In diesem Fall handelt es sich um die Neuverfilmung von Kathryn Bigelows Gefährliche Brandung (OT: Point Break), der Keanu Reeves zum Actionstar machte und Patrick Swayze eine der besten Rollen seiner Karriere gab. Butler sollte den Part von Swayze im Remake übernehmen, während der Newcomer Luke Bracey für Reeves' Rolle besetzt wurde. Aus nicht näher genannten Gründen ist Butler aber raus und die Macher müssen sich nach einer Neubesetzung für Bodhi (so der Charaktername) umschauen.

Das Remake soll eine ähnliche Handlung haben wie das Original. Ein FBI-Agent wird undercover in eine vermeintlich riminelle Gruppe an Sportfanatikern eingeschleußt. Der Unterschied ist diesmal, dass es sich nicht um Surfer, sondern einfach um Extremsportler handelt (man denke an xXx – Triple X). Die Regie übernimmt bei der Neuverfilmung Ericson Core, der ironischerweise der Kameramann bei The Fast and the Furious war – welcher wieder ein Quasi-Remake von Gefährliche Brandung war.

Mit Butler hat der Film seine größte Attraktion verloren, denn in Actionrollen hat der Schotte durchaus seine Zugkraft an den Kinokassen bewiesen.