George Kennedy ist tot

George Kennedy in Die Rache der glorreichen Sieben (1969) © MGM

Quelle: Cory Schenkel Facebook

Eins der bittersüßen Momente jeder Oscarverleihung ist die "In Memoriam"-Montage, die uns daran erinnert, welche Größen der Filmindustrie in den vergangenen 12 Monaten von uns gegangen sind. Wes Craven, Christopher Lee, David Bowie, Alan Rickman und Leonard Nimoy waren nur einige der bekannten Namen, von denen wir dieses Jahr bei den Oscars zu Dave Grohls melancholischen Klängen Abschied nahmen. Doch das Rad der Zeit dreht sich unerbitterlich weiter und noch am Tag der Oscarverleihung ist ein weiterer Veteran von uns gegangen, mit dem viele Filmfans sicherlich zahlreiche Erinnerungen verbinden. Oscarpreisträger George Kennedy starb am Sonntag im Alter von 91, wie sein Enkel Cory Schenkel über Facebook mitteilte.

Kennedy, der über 50 Jahre lang im Film- und Seriengeschäft aktiv war und zuletzt an der Seite von Mark Wahlberg in The Gambler zu sehen war, gewann 1968 für seine Rolle in Der Unbeugsame (OT: Cool Hand Luke) an der Seite von Paul Newman den Oscar als "Bester Nebendarsteller". Im gleichen Jahr, als Der Unbeugsame herauskam, war er auch im sehr erfolgreichen Kriegsfilm Das dreckige Dutzend zu sehen. Seine größten Erfolge feierte er jedoch in den Siebzigern mit dem Katastrophenfilm-Franchise Airport. Als Cheftechniker Joe Patroni trat er in allen vier Filmen der Reihe auf. Zudem war Kennedy auch als Frank Drebins leidgeplagter Chef Ed Hocken in Die nackte Kanone und dessen beiden Fortsetzungen zu sehen. Ende der Achtziger übernahm Kennedy zudem die Rolle des intriganten Carter McKay in der Hitserie "Dallas".