Quelle: TVLine

Jedes Jahr bricht die Fantasyserie „Game of Thrones“ neue Rekorde und vergangene Nacht stellte sie einen weiteren auf. Mit 12 gewonnen Emmys zog „Game of Thrones“ mit dem rekordträchtigen Triumph aus dem Vorjahr gleich, brachte die Gesamtzahl der gewonnenen Emmys der Serie auf 38 und schlug damit den Rekord von „Frasier“ als die Primetime-Serie mit den meisten Emmy-Auszeichnungen überhaupt. „Frasier“ hielt den Rekord 14 Jahre lang und benötigte 11 Jahre, um seine 37 Emmys einzusammeln. „Game of Thrones“ brach den Rekord mit lediglich sechs Staffeln und hat noch zwei weitere vor sich. Nächstes Jahr können andere Sender allerdings aufatmen, denn mit der Verschiebung des Starttermins der 7. „Game of Thrones“-Staffel in den Sommer 2017 hinein, wird die Serie nicht bei dem 69. Emmys konkurrieren, sondern erst wieder 2018 im Rennen um die Trophäen sein. Das gibt Serien wie „Better Call Saul“, „Mr. Robot“ und „The Americans“ die Chance zu gewinnen, bevor „Game of Thrones“ mit voller Wucht zurückkehrt und ich habe kaum Zweifel, dass die letzten beiden Staffeln der Serie ebenfalls bei den Emmys abräumen werden, denn mit der Zuspitzung der komplexen Konflikte in Westeros erwarten uns höchstwahrscheinlich noch viele sehr dramatische Momente und große Tragödien.

Die Stars der Serie wissen jedenfalls, wie man den Hype ankurbelt. Arya-Darstellerin Maisie Williams, die dieses Jahr erstmals für einen Emmy nominiert wurde, begann mit der Ankündigung über Twitter, dass die Fans sich auf verrückte Staffel vorbereiten sollten.

Am roten Teppich vor der gestrigen Verleihung der Emmys bestätigten auch ihre Co-Stars Sophie Turner und Emilia Clarke diesen Eindruck. Wie auch Williams durften die beiden bereits alle sieben Drehbücher zur (verkürzten) siebten Staffel von „Game of Thrones“ lesen. Während (die neuerdings blonde) Sophie Turner verriet, dass sie beim Lesen weinen musste und vor Schock und Überraschung fast vom Stuhl fiel, enthüllte Danaerys-Darstellerin Clarke, dass die 7. Staffel eine epische Schlachtszene haben wird, die sogar „Die Schlacht der Bastarde“ aus der sechsten Staffel übertreffen soll. Beide sind sich einig, dass die 7. Staffel es sogar schafft, die 6. zu toppen. Wenn Euch jetzt in Vorfreude das Wasser in den Mündern zusammenläuft, dann seid Ihr nicht alleine. Unten sind die beiden Interview-Videos mit den Damen zu sehen:

Oscarpreisträger Jim Broadbent (Harry Potter und der Halbblutprinz, Moulin Rouge) wurde kürzlich als erster neuer Darsteller der siebten Staffel an Bord der Serie geholt. Details zu seinem Charakter gibt es noch nicht, doch es soll kein kurzer Gastauftritt wie bei Ian McShanes in Staffel 6 bleiben, sondern eine wichtige Rolle sein.