Fuller House

Quelle: Netflix

Im August vergangenen Jahres erstmals angekündigt und Anfang des Monats als nah am grünen Licht bestätigt, hat Netflix jetzt offiziell bekanntgegeben, dass 13 Folgen des "Full House"-Revivals mit dem Titel "Fuller House" bestellt wurden. Die Sitcom wird 2016 in allen Ländern von Netflix veröffentlicht werden. Damit geht die Erfolgsgeschichte der über acht Jahre Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger ausgestrahlten Sitcom mehr als 20 Jahre nach ihrem Ende weiter. Jeff Franklin, der Schöpfer der Originalserie, der seit den Neunzigern eigentlich keine größeren Erfolge mehr verbucht hat, ist wieder als Showrunner an Bord.

Auch der Plot des Revivals wurde jetzt bekannt und es ist eigentlich die gleiche Geschichte, wie in der Originalserie, nur mit vertauschten Geschlechterrollen. Im Mittelpunkt stehen die Tanner-Schwestern D.J. (Candace Cameron Bure) und Stephanie (Jodie Sweetin). D.J. Tanner-Fuller ist Tierärztin, lebt in San Francisco, schwanger und seit neustem verwitwet. D.J.s jüngere Schwester Stephanie, eine angehende Musikerin, und D.J.s beste Freundin Kimmy Gabler (Andrea Barber), eine alleinerziehende Mutter, ziehen zu D.J. um ihr zu helfen, sich um ihre zwei Söhne zu kümmern – den rebellischen 12-jährigen J.D. und den neurotischen 7-jährigen Max. Mit im Gepäck: Kimmys temperamentvolle Tochter Ramona. Ja, der Plot kommt einem schon sehr bekannt vor, aber das war ja auch die Absicht der Macher.

Ebenfalls bestätigt für Gastauftritte ist der Originalstar John Stamos als Onkel Jesse, der die neue Serie auch mitproduzieren wird. Netflix verhandelt noch mit Bob Saget, Dave Coulier, Lori Loughlin sowie Mary-Kate und Ashley Olsen über zusätzliche Gastauftritte und es würde mich wundern, wenn wir nicht die meisten von ihnen hier und da zu sehen bekommen werden. Keiner scheint einen überbuchten Terminkalender zu haben.

"Fuller House" ist nicht das einzige Serien-Revival, das sich aktuell in der Mache befindet. Bereits bestellt sind "Akte X" und "Coach", aber auch über eine Rückkehr von "Eine schrecklich nette Familie" wird gemunkelt.