Ein Jubiläum steht an: der 13. Film der Horrorfilmreihe Freitag der 13. steht bevor. Wie das Branchenmagazin "The Wrap" berichtet, haben Michael Bays Produktionsstudio "Platinum Dunes" und "Paramount"für den Reboot ein Auge auf den Regisseur David Bruckner geworfen. Über den Inhalt ist noch nichts weiter bekannt, aber nur mal ins Blaue geraten: eine Clique mit sehr gut aussehenden Teenagern feiert ausgelassen, einer von ihnen erkennt eine eindeutige Bedrohung aus der Ferne, wird von den anderen jedoch nicht ernst genommen, ehe alle Teens nach und nach niedergemetzelt werden.

Für die Regie wird nun David Bruckner gehandelt, der bereits Erfahrung in dem Genre vorweisen kann: Als Co-Regisseur von The Signal und Regisseur des Episodenfilms V/H/S (Segment: Amateur Night) konnte er offensichtlich die Produzenten von Freitag der 13. auf sich aufmerksam machen, obwohl die Filme keine besonders guten Reaktionen erhielten. Dass es den Produzenten aber nicht um gute Kritik, sondern um finanziellen Erfolg geht, sollte angesichts des letzten Freitag der 13.-Reboots aus dem Jahr 2009 einleuchten. Von der Kritik zerrissen, spielte der Horroraufguß bei einem moderaten 19-Mio.-Dollar-Budget weltweit ansehnliche 91 Mio. Dollar an den Kinokassen ein. Ein Nachfolger blieb aber dennoch aus, stattdessen wird der Brei erneut aufgewärmt.

Das Interesse von Platinum Dunes an David Bruckner kommt vielleicht auch nicht von ungefähr: In Branchenkreisen wird vermutet, dass der neue Freitag der 13. als Found-Footage-Film mit Wackelkamera à la Blair Witch Project oder REC daherkommen könnte. Bruckner hat in V/H/S hinreichende Erfahrung im Found-Footage-Genre gesammelt.

Am 13. März 2015, natürlich an einem Freitag, kehrt Jason Vorhees in die US-Kinos zurück.

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