Quelle: AMC

AMC hat die neue Dramaserie „Feed the Beast“ nach ihrer zehnteiligen ersten Staffel eingestellt, was niemanden überraschen sollte, der die Rezensionen und Einschaltquoten der Serie mitverfolgt hat. Trotz seiner bekannten Hauptdarsteller David Schwimmer und Jim Sturgess als beste Freunde, die ihren Traum von einem edlen griechischen Restaurant in der Bronx erfüllen wollen und dadurch in einen Strudel aus Verbrechen und Gewalt geraten, fand „Feed the Beast“ weder unter Kritikern noch unter Zuschauern viele Freunde. Mit der Ausnahme der Pilotfolge erreichte keine Episode der Serie mehr als eine halbe Million Zuschauer, sodass AMC die einzig konsequente Entscheidung traf und die Serie einstellte. Für die wenigen Fans der Serie bedeutet das leider, dass der Cliffhanger am Ende von Staffel 1 nicht aufgelöst werden wird. Unten könnt Euch einen kurzen Eindruck von der Serie verschaffen. Ob sie es überhaupt irgendwann ins deutsche Fernsehen schaffen wird, ist noch unbekannt.

Insbesondere was Kritikererfolg und Auszeichnung angeht, tut sich AMC seit dem Ende von „Breaking Bad“ und „Mad Men“ schwer. Zwischen 2008 und 2014 gewannen AMC-Serien in sechs von sieben Jahren den Emmy als „Beste Dramaserie“ (viermal für „Mad Men“, zweimal für „Breaking Bad“). Den einzigen großen Kritikererfolg, der dem Sender aktuell noch verbleibt („Better Call Saul“), hat AMC unmittelbar „Breaking Bad“ zu verdanken. Die zwei größten Quotenhits entstammen wiederum dem gleichen Universum: „The Walking Dead“ und „Fear the Walking Dead“. Die beiden Prestigeserien „TURN: Washington’s Spies“ und „Halth and Catch Fire“ erhielten wiederum nie viel Aufmerksamkeit seitens der Zuschauer oder der prestigeträchtigen Preisverleihungen.