Quelle: Vin Diesel Instagram

Unglaublich, aber wahr: Star Wars: Das Erwachen der Macht mag der umsatzstärkste Film des Jahres weltweit sein, doch betrachtet man nur die Einspielergebnisse außerhalb von Nordamerika, bleibt Fast & Furious 7 mit $1,16 Milliarden weiterhin vorne und liegt lediglich hinter Avatar und Titanic insgesamt. Das ist schon beeindruckend genug an sich, doch dass der Film das ohne Hilfe der teueren 3D-Zuschläge in den meisten Märkten geschafft hat (in einigen asiatischen Ländern lief er in 3D) macht es wirklich phänomenal. Es ist nämlich keine zehn Jahre her, dass The Fast and the Furious: Tokyo Drift weltweit mickrige $158 Mio einnahm. Seitdem drehte sich das Franchise um 180° und ist mittlerweile die erfolgreichste Filmreihe überhaupt für Universal. Natürlich hatte Paul Walkers tragischer Tod zum Hype von Fast & Furious 7 viel beigetragen, doch es wäre ein Fehler, den Erfolg alleine darauf abzuschreiben. Seit dem vierten Film der Reihe nahm jeder Teil erheblich mehr ein als sein jeweiliger Vorgänger, wobei Fast & Furious 6 weltweit schon fast $800 Mio einspielte.

Dass Universal bei solchem Erfolg auch nach dem Tod eines Hauptdarstellers weitermacht, kann man dem Studio kaum verübeln. Noch vor dem Start des siebten Films, kündigte Universal-Chefin Donna Langley an, dass das Studio insgesamt zehn Filme plant, was Hauptdarsteller Vin Diesel kurze Zeit später auch bestätigte.

Bereits diesen April sollen die Dreharbeiten zu Fast & Furious 8 (OT: Fast 8) beginnen und die Hauptbesetzung aus Diesel, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Dwayne Johsnon und Co zurückbringen, bevor der Film am 13.04.2017 in unsere Kinos kommt. Doch Universal plant jetzt schon fleißig weiter und wie Vin Diesel über Instagram enthüllt hat, stehen die Starttermine für die zwei weiteren (finalen?) Filme fest. Fast & Furious 9 wird am 18.04.2019 in den deutschen Kinos starten und Fast & Furious 10 am 104.2021. Letzterer ist der erste Film überhaupt, der für 2021 bereits offiziell terminiert wurde, mehr als fünf Jahre im Voraus. Dass Universal April als Startmonat beibehält, wunder wenig, schließlich gehören drei der vier erfolgreichsten April-Startwochenenden aller Zeiten dem Franchise (Teil 6 startete im Mai).

Außerdem hat das Franchise mit der Ankündigung auch eine neue Devise bekommen: „Zwei Jahrzehnte, zehn Filme, eine Saga“. Ob irgendjemand damit gerechnet hat, als The Fast and the Furious 2001 als kleiner Actionfilm über illegale Straßenrennen in die Kinos kam? Wohl kaum. Und wird Universal das Franchise nach dem 10. Film wirklich begraben, wenn es immer noch $1 Milliarde pro Film weltweit einspielt? Auch das fällt schwer zu glauben, auch wenn Vin Diesel zum Release des 10. Films stolze 53 Jahre alt sein wird. Im allerschlimmsten Fall erwartet uns dann einfach fünf Jahre später ein Reboot, in dem Diesel dann in einem Cameo auftreten darf.

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