Quelle: Comingsoon

Als Daenerys Targaryen, Drachenmutter und Khaleesi, kehrt Emilia Clarke heute auf die Fernsehbildschirme zurück und da ich keinen baldigen Tod ihrer „Game of Thrones“-Figur vermute, werden wir sie wahrscheinlich noch eine ganze Weile lang auf ihrem Feldzug zur Rückeroberung des Eisernen Throns begleiten. Hingegen wird Clarkes Auftritt als Sarah Connor im Terminator-Franchise, mit dem sie letztes Jahr in die Fußstapfen von Linda Hamilton und ihrem „Game of Thrones“-Co-Star Lena Headey trat, eine einmalige Sache bleiben. Bereits letztes Jahr haben wir von einem Gerücht berichtet, die Produzenten der Terminator-Reihe seien wenig interessiert an Clarkes Rückkehr als Connor. Ob das nun letztlich der Grund ist oder schlicht die Tatsache, dass die Reihe vorerst von Paramount auf Eis gelegt wurde und die zwei geplanten Sequels zu Terminator: Genisys (die 2017 und 2018 kommen sollten) kurzerhand vom Startplan genommen wurden – fest steht, dass keine weiteren Terminator-Sequels für Clarke in der Zukunft anstehen. Das hat sie jetzt selbst in einem Interview bestätigt. Auf die Frage hin, ob sie in einem weiteren Terminator-Film zu sehen sein würde, entgegnete sie schlicht Folgendes: (aus dem Englischen)

Nein. Kann ich das sagen? Es ist okay. Nee. Aber ich habe einige sehr unterschiedliche Rollen vor mir in der Zukunft.

Zu diesen gehört u. a. die Bestsellerverfilmung Ein ganzes halbes Jahr (OT: Me Before You), die bei uns im Juni startet. Auch ohne die Terminator-Filme wird die Karriere der letztes Jahr vom Esquire-Magazin zur „Sexiest Woman Alive“ gewählten Schauspielerin keineswegs stagnieren und ehrlich gesagt hat sie nicht gerade eine Glanzleistung in Terminator: Genisys abgeliefert. Genau genommen war das Hauptdarsteller-Trio Emilia Clarke, Jason Clarke und Jai Courtney so fehlbesetzt, wie man es selten bei einem großen Blockbuster heutzutage sieht und das hat das Vergnügen beim ansonsten unterhaltsamen Films doch gestört.

Wie es mit der Terminator-Reihe jetzt weitergeht – wenn überhaupt – ist offen. Genisys spielte weltweit solide $440 Mio ein, doch das Studio erwartete mindestens $500 Mio und angesichts der Mundpropaganda für den Film, ist auch keine Verbesserung der Einnahmen für potenzielle Nachfolger zu erwarten gewesen, weshalb die Entwicklung der Sequels angehalten wurde. Das Franchise soll, so die offizielle Angabe von Dana Goldberg, Chief Creative Officer der Produktionsfirma Skydance, neu kalibriert werden. Arnold Schwarzenegger, mittlerweile stolze 68 Jahre alt, äußerte sich kürzlich noch zuversichtlich und meinte, er freue sich auf den nächsten Film. Dass es einen mit ihm noch geben wird, darf dennoch bezweifelt werden. Genisys wäre nicht der erste gescheiterte Franchise-„Neustzart“. Auch Terminator: Die Erlösung mit Christian Bale sollte der Startschuss einer neuen Trilogie sein, die nach schwachen Einspielergebnissen eingestampft wurde.