Eine schrecklich nette Familie

Quelle: The Hollywood Reporter

War "Full House" erst der Anfang? Eine weitere beliebte Sitcom soll demnächst ins Fernsehen zurückkehren und mindestens eine Figur zurückbringen. Sony Pictures Television plant momentan eine Nachfolgerserie zu "Eine schrecklich nette Familie", die mit 11 Staffeln und 259 Folgen zwischen 1987 und 1997 zu den erfolgreichsten US-Sitcoms aller Zeiten gehört und Ed O’Nells sympathischen Loser Al Bundy zu einer TV-Kultfigur sondergleichen gemacht hat. Im Mittelpunkt der neuen Serie soll sein Sohn stehen, Bud Bundy, gespielt von David Faustino, und dessen eigene Familie. Ob von den verbleibenden Cast-Mitgliedern der Originalserie jemand zurückkehren wird, ist noch unbekannt. Im Falle von Christina Applegate, die die Dumpfbacke Kelly Bundy gespielt hat, kann ich mir das durchaus vorstellen. Ebenso auch bei Katey Sagal, denn "Sons of Anarchy" geht ja mit der aktuellen Staffel zu Ende. Am schwierigsten dürfte es allerdings sein, Ed O’Neill zu bekommen, denn seine aktuelle Sitcom "Modern Family", die bereits fünfmal in Folge als "Beste Comedyserie" bei den Emmys ausgezeichnet wurde, wird sicherlich noch lange laufen. Bestenfalls kann man also nur auf Gastauftritte von Al Bundy hoffen – wenn überhaupt. Aber wäre das Publikum püberhaupt an "Eine schrecklich nette Familie" ohne Al interessiert? Schwer vorzustellen.

Jetzt da Revivals von "Full House" und "Eine schrecklich nette Familie" angekündigt wurden – wie lange wird es wohl dauern, bis man "Hör mal, wer da hämmert" zurückbringt?