Dunkirk Trailer

Quelle: Warner Bros. Pictures

Es ist Freitagabend und für viele bedeutet das den Start vom wohlverdienten Wochenende nach einer Arbeitswoche. Damit das Wochenende für Euch schon toll beginnt, wollen wir Euch in dieses mit dem brandneuen Trailer zu Christopher Nolans zehnter Regiearbeit Dunkirk entlassen. Der Kriegsfilm schildert die Schlacht von Dünkirchen im Mai und Juni 1940 und die wagemutige Evakuierung von fast 340.000 britischen und alliierten Soldaten von den Stränden von Dünkirchen nach Großbritannien. Wäre diese nicht gelungen, hätte der Zweite Weltkrieg in Europa höchstwahrscheinlich einen deutlich anderen, finsteren Verlauf genommen.

Dunkirk kommt am 27. Juli in die deutschen Kinos und wer das Glück hat, in der Nähe von einem der wenigen deutschen IMAX-Kinos zu wohnen, sollte den Film unbedingt auf einer von deren XXL-Leinwänden sehen. Das galt eigentlich für alle letzten Nolan-Filme, doch im ganz besonderen Maße für Dunkirk, der gänzlich mit IMAX-Kameras (die hier erstmals auch handgehalten zum Einsatz kamen) oder auf 65mm-Film gedreht wurde. Kameramann Hoyte van Hoytema, der bereits für die spektakulären Bilder von Nolans Interstellar verantwortlich war, war auch bei Dunkirk der leitende Kameramann und der Trailer lässt keine Zweifel daran, dass Dunkirk wieder mit atemberaubenden Aufnahmen aufwarten wird.

Deutscher Trailer

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Originaltrailer

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Es ist ein fantastischer Trailer, in dem Churchills berühmte "We shall fight on the beaches"-Rede perfekt zum Einsatz kommt, und der durch die tickende Uhr wirkungsvoll Spannung aufbaut.

Wenn es eine Sache gibt, bei der die meisten (wenn auch natürlich nicht alle) Cineasten sich einig sind, dann, dass Christopher Nolan zu den besten Regisseuren seiner Generation gehört, und es ist ein trauriges kleines Wunder, dass er bis dato immer noch nicht für den Regie-Oscar nominiert wurde (er erhielt Oscarnominierungen für die Drehbücher zu Memento und Inception sowie als Produzent von Inception). Hoffentlich wird sich das mit Dunkirk ändern. Mit dem Film hat Nolan definitiv seine besten Chancen bei der Academy bisher, denn Kriegsfilme stehen bei den Oscar-Wählern deutlich höher im Kurs als Science-Fiction-Filme oder Comicverfilmungen. Erst dieses Jahr durfte sich Mel Gibsons Hacksaw Ridge zahlreicher Oscarnominierungen erfreuen.

Warner Bros. hat den Wert von Christopher Nolans hingegen längst erkannt. Für seine Arbeit an Dunkirk erhielt er den lukrativsten Deal für einen Regisseur seit Peter Jackson für King Kong. Neben $20 Mio als direkte Gage, wird Nolan auch mit 20% an den Einnahmen beteiligt sein. Solche Verträge sind in der Regel nur ganz großen Hollywood-Stars vorbehalten und das zeigt, welch großes Vertrauen Warner in Nolan setzt. Der Film selbst trägt mit Sicherheit auch ein gigantisches Budget angesichts von Nolans Detailverliebtheit und seinem Widerwillen, auf computergenerierte Effekte zurückzugreifen. Stattdessen ließ er für seine Schlachtszenen echte Kriegsschiffe und Flugzeuge restaurieren. Bei einer so großen Investition ergibt es natürlich auch Sinn, dass der Film ein massentaugliches PG-13-Rating trägt und kein R-rated-Gemetzel wie Gibsons Hacksaw Ridge sein wird. Doch das hat er auch nicht nötig. Hier steht die wundersame Evakuierung im Mittelpunkt und nicht die blutigen Gefechte.

Erzählt wird Dunkirk übrigens aus drei Perspektiven, die den Film in drei Sektionen unterteilen: aus der Sicht der Soldaten an Land, in der See und in der Luft. Es ist immer noch Christopher Nolan, sodass wir keinen Kriegsfilm nach Schema F erwarten sollten. Und das ist auch gut so!

Offizieller Inhalt:

"Zu Beginn von DUNKIRK sind Hunderttausende britischer und alliierter Truppen vom Feind eingeschlossen. Am Strand von Dünkirchen haben sie sich bis ans Meer zurückgezogen – und befinden sich in einer ausweglosen Situation."

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