Quelle: Activision

Am 9. September ist es endlich soweit. Denn am kommenden Diestag startet der offizielle Verkauf von Bungies' MMO-Ego-Shooter "Destiny", welcher schon im Vorfeld als das Action-Spiel des Jahres gesehen wird. Seit 2009 unter dem Namen "Tiger Project" in der Entwicklung, ist es mit rund $500 Millionen Produktions- und Werbekosten (der Hersteller hat diese Zahl allerdings abgestritten), das bisher teuerste Spiel aller Zeiten. Dass keine Kosten und Mühen für diesen großen Titel gescheut werden, zeigt uns Publisher Activision mit dem kurzem Live-Action-Trailer "Werde zur Legende" (siehe unten). Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

https://youtu.be/iVHlVHSdcvk

Wir folgen darin drei Hütern, die auf einer Erkundungstour durch unser Sonnensystem (Mond, Venus, Mars) allerhand Feinde beseitigen müssen. Mit rasannter Action, coolen Sprüchen und Humor präsentiert uns Regisseur Joseph Kosinski (Oblivion und TRON Legacy) ein stimmiges Video, als Leckerbissen vor dem Verkaufsstart. Für die richtige Untermalung sorgt Led Zeppelin mit "Immigrant Song".  Eine nette Idee von Activision, Spieleverteranen so den Mund wässrig zu machen und man kann da nur hoffen, dass ebensoviel Engangement in die Produktion, wie in die Werbeaktionen gesteckt wurde.

Wer jedoch die Science-Fiction-Shooter-Serie "Halo" kennt, weiß um die Qualitäten des Entwicklerstudios Bungie. Dort erlebt man aus der Ego-Perspektive des Supersoldaten "Spartan John 117", eine kreative, fesselnde Geschichte mit tollen Charakteren und viel Liebe zum Detail. Auch wenn die späteren Teile ("Halo 3: ODST" und "Reach") nicht ganz an die früheren Spiele heran kamen, wünsche ich mir, dass Bungie mit Destiny zurück zu ihren kreativen Ursprung kommt und noch eins drauf setzt.

In der Handlung von "Destiny" schlüpft der Spieler, in einem post-apokalyptischen-Szenario im Jahre 2700, in die Rolle eines "Guardian" (einem Hüter). Nach einer Alieninvasion existiert nur noch eine einzige Stadt und das nur dank dem "Traveler". Dieses kugelförmige, unbekannte Raumschiff, welches über der Stadt schwebt, schützt die letzte menschliche Bastion mit einem Schild über der Stadt. Die Hüter werden in unser Sonnensystem entsandt (hauptsächlich Venus und Mars), um nach mächtigen, verschollenen Artefakten zu suchen, die der Menschheit einen Vorteil, im Krieg gegen die Aliens, bringen können.

Anders als "Halo", wird "Destiny" nicht Offline spielbar sein und so ist ein Internet-Zugang Voraussetzung, um in den Genuss des Spieles zu kommen. Bungies erster Titel nach der Trennung von Microsoft, ist als Quadrilogie geplant, und auch wenn ich weniger von Online-Open-World-Spielen angetan bin, könnte "Destiny" (in meinen Augen) ein Spiele-Hit mit Kultstatus werden. Ich bin gespannt, wie Bungies "erster Shared-World-Shooter", aussehen wird und welches Schicksal die Menschheit ab dem 9. September erwartet, denn ab da wird "Destiny" bei uns im Handel erhältlich sein, und zwar für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One.