Quelle: TVLine

Als Jack Bauer schrieb er mit der Echtzeitserie „24“ Geschichte. Die nächste Serie mit Kiefer Sutherland, „Touch“, fand deutlich weniger Anklang und wurde nach zwei Staffeln schon abgesetzt. Mit seinem neuen TV-Projekt kehrt er zum Thrillergenre zurück und die Aussichten auf Erfolg sind diesmal sehr gut. Der Auftakt der ersten Staffel von „Designated Survivor“, in der Sutherland einen Senator spielt, der plötzlich zum US-Präsidenten wird, nachdem ein verheerender Anschlag einen Großteil des Regierungsapparats ausgelöscht hat, erreichte vergangenen Mittwoch bei ABC tolle Quoten. Knapp 10 Millionen Zuschauer sahen die Staffelpremiere, davon 2,2 Millionen in der Zielgruppe 18-49. Diese Zahlen sind besonders stark, wenn man bedenkt, dass die Serie erst um 22 Uhr ausgestrahlt wurde und kein sehr starkes Vorprogramm hatte. Ganz unten findet Ihr einen Trailer zur neuen Serie.

Am gleichen Abend kehrte bei ABC die Sitcom „The Goldbergs“ mit der vierten Staffel zurück und zählte zum Start 6,9 Millionen Zuschauer insgesamt. Damit lag der Staffelauftakt 9% unter dem Start von Staffel 3, aber immerhin 8% über dem dritten Staffelfinale. In der Zielgruppe 18-49 schalteten ordentliche 2 Millionen ein. Die neue Sitcom „Speechless“ mit Minnie Driver in der Hauptrolle (Trailer unten) debütierte mit 7,4 Millionen Zuschauern und ebenfalls 2 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe.

„Modern Family“ kehrte im Anschluss mit der bislang quotenschwächsten Staffelpremiere der Serie zurück. Es waren dennoch Zahlen, von denen die meisten Comedyserien nur träumen können. Die erste Folge von Staffel 8 erreichte 8,2 Millionen Zuschauer (13% unter dem Vorjahr), davon 2,6 Millionen in der Zielgruppe 18-49 (19% unter dem Vorjahr). Es schalteten allerdings 21% mehr Zuschauer ein als zum Finale von Staffel 7. „Black-ish“ ging mit 6,4 Millionen Gesamtzuschauern und 2 Millionen in der Zielgruppe 18-49 in die dritte Runde. Es war die meistgesehene Folge der Sitcom seit der Premiere von Staffel 2 vor einem Jahr.

Bei FOX startete die Serienadaption „Lethal Weapon“ mit soliden 7,9 Millionen Zuschauern insgesamt und 2,2 Millionen in der Zielgruppe. Geholfen hat der Serie natürlich der Slot direkt vor „Empire“. Im gleichen Slot feierte letztes Jahr „Rosewood“ mit 7,5 Millionen Zuschauern (2,4 Millionen in der Zielgruppe) Premiere. Allerdings fielen die Zahlen der Serie später deutlich, insbesondere wenn „Empire“ nicht am gleichen Abend lief. Wie gut sich „Lethal Weapon“ halten kann, wird sich noch zeigen. Einen Trailer zur Serie findet Ihr unten.

Die Premiere der dritten Staffel von „Empire“ war die meistgesehene Serie des Abends mit 10,9 Millionen Zuschauern. In der werberelevanten Zielgruppe 18-49 erreichte die Hip-Hop-Serie fantastische 4,2 Millionen Interessierte. Allerdings sind die Zuschauereinbußen gegenüber der letzten Staffel sehr deutlich. Diese debütierte letztes Jahr mit 16,7 Millionen Gesamtzuschauern und 6,7 Millionen in der Zielgruppe.

Die neue „Blindspot“-Episode fiel um 14% gegenüber der Vorwoche auf 6,1 Millionen Zuschauer und verlor in der Zielgruppe 13%, sodass sie 1,3 Millionen 18-49-Jährige erreichte. Die 18. Season von „Law & Order: Special Victims Unit“ startete mit 7,8 Millionen Zuschauern nur 5% unter Season 17 und lag in der Zielgruppe mit 1,8 Millionen Fans sogar gleichauf mit der letzten Staffelpremiere. Staffel 4 von „Chicago P.D.“ kam mit 6,9 Millionen Zuschauern sogar knapp über der dritten Staffel aus den Startlöchern, lag allerdings in der Zielgruppe mit 1,6 Millionen Zuschauern knapp darunter.