Eine wahre Musiklegende ist heute von uns gegangen: David Bowie, der auch in zahlreichen Filmen mitgewirkt hat, erlag gestern im Kreise seiner Familie einem langen Krebsleiden. Die traurige Nachricht wurde über seinen offiziellen Facebook-Account  bekannt gegeben und kam für viele sehr überraschend. Demnach kämpfte er unter Ausschluß der Öffentlichkeit bereits 18 Monate gegen die heimtückische Krankheit an. Er wurde 69 Jahre alt.

Bowies Sohn, der "Moon"-Regisseur Duncan Jones, bestätigte die Todesnachricht und postete ein altes Bild, auf dem er als kleines Kind auf den Schultern seines Vaters sitzt:

David Bowie war mit 140 Millionen verkauften Tonträgern einer der erfolgreichsten Musiker der Popbranche und beeinflusste zahlreiche andere Künstler. Aber auch als Schauspieler war er immer wieder auf der Leinwand aktiv, seine erste größere Rolle hatte er 1976 in "Der Mann, der vom Himmel fiel" von Nicolas Roeg. In Deutschland machte er in den 80ern durch seine Nebenrolle in der Filmbiografie "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von sich Reden. Seine vorletzte Filmrolle hatte er 2006 in Christopher Nolans "Prestige", in dem er den Erfinder Nikola Tesla verkörperte.

Den meisten Menschen wird er aber natürlich als Musiklegende in Erinerung bleiben, seine zahlreichen Hits bleiben unvergessen. Ob nun sein allererster Welthit "Space Oddity", "Starman",  "The Man Who Sold The World", das von der Band Nirvana sehr erfolgreich gecovert wurde, oder der Song "Heroes", der von zwei Liebenden im geteilten Berlin handelt und heute noch stark mit dem Film "Christiane F." assoziert wird.

Erst letzten Freitag, an David Bowies 69. Geburtstag, erschien sein neues Album "Blackstar". Da ahnte wohl noch niemand, dass dieses Album sein Vermächtnis werden würde.

TEILEN
  • Bastian

    In der Tat eine sehr überraschende, traurige Nachricht und ein großer Verlust!
    Ich habe mir eigenartigerweise erst kürzlich nochmal "Der Mann der vom Himmel fiel" (meiner Meinung nach ein sehr unterschätzter und intelligenter SciFi-Klassiker) angeschaut und diverse Bowie-Alben durchgehört.
    Trotz einer kleinen Durstphase in der zweiten 80er-Hälfte kann man sagen, dass er ein beachtliches Werk hinterlassen hat, das vielleicht nicht immer eingängig, aber dafür immer interessant und innovativ war. Meine Favoriten unter seinen Alben sind übrigens "Low", "Station to Station" und das eher wenig beachtete "Outside".
    R.I.P., David!