Quelle: Prime Instant Video

Krimiserien sind immer noch der größte Garant für Erfolg – sowohl im Fernsehen als auch bei Video-On-Demand-Diensten, wie es aussieht. „Bosch“, die Serienadaption von Michael Connellys mittlerweile 19-teiliger Romanreihe um den Polizeiermittler Hieronymus „Harry“ Bosch mit Titus Welliver („Lost“) in der Hauptrolle, ist die erfolgreichste Serie von Amazons Prime Instant Video, sogar vor dem Kritikerliebling „Transparent“. Bedenkt man, dass Connellys „Bosch„-Reihe sich weltweit mehr als 50 Millionen Mal verkauft hat, ist er vermutlich auch kein Wunder. Ich schätze, dass Serienfans Krimigeschichten einfach nie satt haben.

Natürlich lässt Amazon einen solchen Erfolg nicht los und hat die Serie vier Wochen nach ihrer Veröffentlichung (wie Netflix veröffentlicht Amazon die Serienstaffeln auch komplett) um eine zweite Staffel verlängert. In dieser wird der LAPD-Ermittler den Mord an einem Hollywood-Produzenten untersuchen, der Geld für die Mafia gewaschen hat. Außerdem heftet er sich an die Fersne des Serienkillers Chilton Hardy und verfolgt ihn von den Hollywood Hills über Los Angeles bis nach Las Vegas. Dabei geraten seine Nächsten in große Gefahr – seine junge Tochter und seine Ex-Frau.

Die erste Staffel von „Bosch“ bezog ihre Plots primär aus drei Romanen von Connelly: „Die Frau im Beton“, „Echo Park“ und „Kein Engel so rein“. Die zweite Staffel bezieht ihre Inspiration von drei weiteren: „Der letzte Coyote“, „Das Comeback“ und „Der Widersacher“. Gefahr, dass der Stoff bald ausgeht, besteht nicht. Es gibt ja noch 13 weitere Romane und Connelly publiziert fast jedes Jahr einen neuen (eine Umkehrvariante von George R.R. Martin).