Quelle: berlinale.de

Bevor am 22. Februar Hollywoods Stars und Sternchen über den roten Teppich des Dolby Theaters flanieren und auf einen begehrten Goldjungen hoffen, blickt die Filmwelt auf die deutsche Hauptstadt. Vom 5. bis 15. Februar ist Berlinale. Bereits zum 65. Mal lockt das Filmfestival Filmemacher aus aller Welt nach Berlin und nicht wenige hoffen im Wettbewerb auf einen begehrten Goldbären (wenn auch ohne Thomas Gottschalk).

Gut zwei Wochen vor dem offiziellen Startschuss stehen jetzt alle Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs fest. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Andreas Dresen, Peter Greenaway, Werner Herzog oder Terrence Malick, ebenso wie Regisseure, die außer gut informierten Liebhabern bisher wohl wenigen Kinogängern ein Begriff sein dürften. Entsprechend vielfältig ist das Teilnehmerfeld auch in internationaler Hinsicht: Von Norwegen bis zum Iran, von Japan bis nach Mexiko reicht die Berlinale-Landkarte.

Hier die Beiträge in der Übersicht:

45 Years von Andrew Haigh (Groß Britannien)

Aferim! von Radu Jude (Bulgarien, Tschechien und Rumänien)

Als wir träumten von Andreas Dresen (Deutschland und Frankreich)

Body von Malgorzata Szumowska (Polen)

Cha và con và von Dang Di Phan (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden sowie Vietnam)

Eisenstein in Guanajuato von Peter Greenaway (Belgien, Finnland, Frankreich, Mexiko, den Niederlanden)

El botón de nácar von Patricio Guzmán (Chile, Spanien, Frankreich)

El Club von Pablo Larraín (Chile)

Ixcanul von Jayro Bustamante (Frankreich, Guatemala)

Journal d’une femme de chambre von Benoît Jacquot (Frankreich)

Knight of Cups von Terrence Malick (USA)

Nobody Wants The Night von Isabel Coixet (Bulgarien, Spanien, Frankreich)

Pod electricheskimi oblakami von Alexei German (Polen, Russland, Ukraine)

Queen Of The Desert von Werner Herzog (Marokko, USA)

Taxi von Jafar Panahi (Iran)

Ten no chasuke von SABU (Japan)

Vergine giurata von Laura Bispuri (Albanien, Chile, Frankreich, Italien)

Victoria von Sebastian Schipper (Argentinien)

Yi bu zhi yao von Wen Jiang (China)

Außerdem sind Cinderella von Kenneth Branagh, Elser von Oliver Hirschbiegel, Every Thing Will Be Fine von Wim Wenders und Mr. Holmes von Bill Condon außer Konkurrenz zu sehen. Seine internationale Premiere wird die Bestsellerverfilmung Fifty Shades of Grey am 11. Februar ebenfalls im Rahmen der Berlinale feiern.

Das spanische Drama Nobody Wants The Night eröffnet die Filmfestspiele am 5. Februar.

Wer sich über den goldenen und silbernen Bären freuen kann, erfahren wir am 14. Februar, dem vorletzten Tag des Wettbewerbs. Die Entscheidung darüber liegt bei der Jury um Regisseur Darren Aronofsky (Requiem for a Dream, Noah).

Eine interessante Mischung aus Geheimtipps und lange erwarteten Kinogrößen. Auf welchen Berlinale-Film freut Ihr Euch besonders? Wir werden, wie schon im letzten Jahr, ausführlich von unseren Tops und Flops der Berlinale berichten, also bleibt dran.