Quelle: Warner Bros. Deutschland

Obwohl das Superheldenepos Batman v. Superman: Dawn of Justice erst in knapp drei Monaten am 24.03. in unsere Kinos kommt, hat Warner Bros. Deutschland die Marketing-Offensive offensichtlich schon gestartet. Neben einem neuen TV-Spot (unten), der in dieser Form offenbar bislang nur in Deutschland veröffentlicht wurde und einige kurze neue Szenen aus dem explosiven Kampf zwischen Batman und Superman zeigt, wurde auch bereits der offizielle Vorverkauf für die bundesweiten Previews des Films am 23.03. begonnen. Diese Previews enthüllen möglicherweise die Laufzeit des Megablockbusters, die auf den Websites von CineStar und Kinopolis mit 151 Minuten angegeben wird. Allerdings ist es nicht vorausgesetzt, dass diese Filmlänge auch final stimmen wird, denn die Arbeit an dem Film in der Post-Production ist längst nicht zu Ende.

Auch wenn zweieinhalb Stunden nicht gerade kurz sind, sollte sich diese Laufzeit bestätigen, würde sie lediglich acht Minuten über der von Man of Steel liegen. Dabei hätte man angenommen, dass der mit Charakteren vollgestopften Films (neben den beiden Titelhelden treffen wir auch auf Jesse Eisenbergs Lex Luthor, Gal Gadots Wonder Woman, den Bösewicht Doomsday sowie Cameos von Jason Momoa als Aquaman und Ezra Miller als The Flash) noch länger sein würde. Filmproduzent Charles Roven hat kürzlich auch angedeutet, dass wohl eine Rohfassung existiert, die nur knapp unter vier Stunden läuft und dass wir eines Tages möglicherweise im Heimkino den Director’s Cut des Films zu sehen bekommen werden. Beruhend darauf hätte man eigentlich erwartet, dass die Kinofassung näher an drei Stunden sein würde. Aber vielleicht wird sie das auch noch sein.

Warner Bros. Deutschland hofft mit dem starken Marketing auf eine deutliche Verbesserung der Film-Performance in Deutschland. Es ist nämlich kein Geheimnis, dass die letzten Superman-Filme es nicht ganz einfach in Deutschland hatten. Trotz eines enormen Marketing-Aufwands erreichte Man of Steel vor zwei Jahren bei uns lediglich 750,000 Zuschauer – weniger als Filme wie Scary Movie 5, Oblivion und Lone Ranger im selben Jahr; Bryan Singers Superman Returns kam 2006 sogar nur auf jämmerliche 450,000. Dass allerdings je nach Umständen große Steigerungen zwischen Original und Sequel möglich sind, zeigte The Dark Knight, der in seiner Startwoche bereits mehr Besucher hatte als Batman Begins insgesamt. Auf einen ähnlichen Effekt hofft Warner bei Batman v. Superman: Dawn of Justice vermutlich auch und arbeitet jetzt schon fleißig daran, Hype für den Film aufzubauen, denn nachdem die Star-Wars-Hypewelle (vorerst) vorüber ist, werden die Kinogänger nach dem nächsten großen Kinoblockbuster Ausschau halten.

Der Zeitpunkt des TV-Spot-Veröffentlichung ist kein Zufall, denn erst gestern Abend feierte Man of Steel auf ProSieben seine Free-TV-Premiere und wurde dabei von etwa 2,8 Millionen Zuschauern gesehen, von denen Warner sich jetzt erhofft, dass sie gerne wissen möchten, wie es demnächst weitergeht.

Freut Ihr Euch auf den Film?