Quelle: Mashable

Auch wenn Ben Affleck laut seinem Agenten als Batman aktuell nur unter Vertrag für die beiden Justice-League-Filme steht, ist eigentlich schon lange klar, dass Warner sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen würde, Batman seinen eigenen Film zu geben. In der aktuellen Aufstellung von Warners neun geplanten DC-Adaptionen ist Batman zwar noch nicht dabei, doch kürzlich hat Warner Bros. zwei weitere US-Starttermine als Platzhalter für DC-Comicverfilmungen belegt: 5.10.2018 und 1.11.2019. Seit der Bekanntgabe beider Termine wird gemunkelt, dass es Starttermine für Suicide Squad 2 und den Batman-Film sein könnten.

Ob der Batman-Film, der letzten Gerüchten zufolge den Titel The Batman tragen soll, tatsächlich einen der beiden Termine belegen wird, wissen wir noch nicht. Dass der Film jedoch kommen wird, ist nicht länger begründete Spekulation, sondern wurde seitens des Warner-CEOs Kevin Tsujihara bei der Cinemacon (größte Veranstaltung für Kinobesitzer in den USA) in Las Vegas soeben bestätigt. Zu Beginn der Warner-Präsentation schwärmte Tsujihara vom Box-Office-Erfolg von Batman v Superman und fügte Folgendes hinzu: (aus dem Englischen)

Der Film legte ein tolles Fundament für unser DC-Universum, das mindestens zehn Filme bis 2020 einschließt. Es freut mich außerdem zu wissen, dass wir mit Ben Affleck an einem eigenständigen Batman-Film zusammenarbeiten werden.

Affleck selbst bestätigte zuvor, dass er gemeinsam mit der Comic-Legende Geoff Johns das Drehbuch zu einem Batman-Film schreibt. Dass er bei dem Film auch Regie führen würde, wurde lange vermutet und scheint durch Tsujihara ebenfalls bestätigt worden zu sein. Wenn man es ganz genau nimmt, hat er Affleck als Regisseur nicht bekanntgegeben, denn „mit Ben Affleck“ könnte er natürlich auch Affleck als Darsteller und Co-Autor meinen. Doch im nächsten Statement sprach er auch vom Aquaman-Film mit James Wan und Wan führt bei Aquaman auf jeden Fall Regie, sodass es naheliegend ist, dass Tsujiharas Statement Affleck als Regisseur betrifft. Das dürfte der größte Coup für Warners DC-Adaptionen bislang sein, denn Affleck hat mit seinen ersten drei Regiearbeiten (Gone Baby Gone, The Town, Argo) die Zuneigung der Kritiker für sich gewonnen – etwas, das dem DC-Kinouniversum bislang fehlt. Da Afflecks Batman zu den absoluten Highlights von Batman v Superman: Dawn of Justice gehörte, freue ich mich schon auf seinen eigenen Film. In den Händen von Affleck selbst dürfte er gut aufgehoben sein.

Zuvor sehen wir Afflecks Batman aber auf jeden Fall noch in Suicide Squad und Justice League.