Bad Neighbors 2

Quelle: Universal Pictures

Seth Rogen war im Laufe seiner Karriere in vielen finanziell sehr erfolgreichen und beliebten Komödien zu sehen, die für viele Kinogänger zu den lustigsten Vertretern des Genres aus den letzten zehn Jahren gehören. Millionen von Zuschauern haben Filme wie Ananas Express, Wie beim ersten Mal und Das ist das Ende begeistert. Doch trotz der vielen Erfolge, unterwarf sich bislang bei keiner Komödie (mit der Ausnahme des Animationsfilms Kung-Fu Panda) das Studio dem herrschenden Fortsetzungszwang, obwohl gerade Filme wie Ananas Express oder Superbad sich perfekt dazu angeboten hätten und sicherlich großes Erfolgspotenzial bei den Sequels vorhanden gewesen wäre.

Doch das wird sich jetzt ändern, denn Universal hat eine Fortsetzung zu Rogens bislang größtem Kinoerfolg angekündigt – Bad Neighbors. Neben Rogen werden auch die bezaubernde Rose Byrne und der filmische Widersacher der beiden, Zac Efron, in Bad Neighbors 2 wieder mit von der Partie sein. Regisseur Nicholas Stoller kehrt ebenfalls zurück. In die US-Kinos kommt Bad Neighbors 2 am 13.05.2016, fast genau zwei Jahre nach dem Original. Der deutsche Starttermin steht noch nicht fest.

Details zum Plot gibt es noch nicht, doch ich verlasse mich darauf, dass Rogen, Stoller und Rogens häufiger Co-Autor Evan Goldberg sich wieder was Lustiges einfallen lassen werden. Im ersten Film spielten Rogen und Byrne ein junges Ehepaar mit Kind, das in einen heftigen und außer Kontrolle geratenen Nachbarschaftsstreit mit einer Studentenverbindung, angeführt von Efrons Figur, gerät. Auch in Deutschland war der Film mit 1,7 Millionen Zuschauer der größte Erfolg von Rogens Karriere. Nicht unverdient, wie ich finde, denn der Film war zwar vielleicht nicht durchgehend witzig, hatte aber einige zum Schreien komische Momente, insbesondere wenn man im Vorfeld den Trailer nicht gesehen hat, der leider einige der besten Szenen verrät. Es war aber auch die tolle Zusammenarbeit der drei Hauptdarsteller, die den Film so gelungen gemacht hat.

Eine Fortsetzung wäre angesichts des gut abgeschlossenen Films nicht nötig gewesen, aber hier spricht eben das Geld. Bei einem Budget von $18 Mio spielte der Streifen weltweit fast $270 Mio ein. Ich kann nur hoffen, dass der Nachfolger nicht so uninspiriert und beliebig ausfällt wie kürzlich Kill the Boss 2 und eher so clever und lustig ist, wie 22 Jump Street.