Quelle: Parade Deck Films

Lou Garou, der trinkfeste kanadische Polizist mit einer Vorliebe für Vollmond und einem sehr haarigen Problem, kehrt zurück! Drei Jahre nach dem ersten Einsatz des WolfCops wird die Geschichte des durch ein satanisches Ritual in einen Werwolf verwandelten Gesetzeshüters in Another WolfCop fortgesetzt. Ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Films stellen die alkoholhaltigen, mondbedingten Ausbrüche von Lou die Beziehung mit seiner neuen Partnerin Tina Walsh auf eine harte Probe. Derweil taucht ein alter Freund mit einem wirklich bizarren Geheimnis in Woodhaven wieder auf und ein böswilliger Unternehmer führt Finsteres im Schilde.

Wenn man sich allerdings den neuen Trailer zu Another WolfCop anschaut, dann ist eigentlich alles beim Alten. Nur eben mehr. Mehr Gewalt, mehr Explosionen, mehr Hockey, mehr Alkohol und vor allem mehr Donuts – schließlich geht es hier ja um Polizisten!

Neben den weitgehend unbekannten Darstellern, die aus dem ersten Film zurückkehren, spielt diesmal Kult-Filmemacher Kevin Smith eine Gastrolle in dem Film. Dieser sieht spaßig aus, allerdings muss man auch bereit sein, sich auf den recht albernen Quatsch einzulassen. Der erste Film blieb für mich etwas hinter den Erwartungen zurück und war letztlich zahmer und leider uninspirierter, als ich gehofft habe. Das Grundkonzept eines dauerbesoffenen Werwolfpolizisten ist an sich ganz lustig, doch das alleine reicht noch für keine 90 Minuten aus. Viel mehr hat der erste Film daraus leider nicht gemacht. Also hoffe ich auf eine Fortsetzung, die wirklich "mehr" ist als der Vorgänger.

Nachdem der Film auf mehreren Genre-Filmfestivals gezeigt wurde, wird er diesen Dezember in ausgewählten US-amerikanischen und kanadischen Kinos seine Premiere feiern. Wann er es zu uns schafft, ist noch unbekannt. Da der erste Teil beim Fantasy Filmfest durchaus gut angekommen ist, kann ich mir vorstellen, dass die Veranstalter auch das Sequel ins Programm aufnehmen werden.