American Ultra

Kristen Stewart und Jesse Eisenberg in "Adventureland" © 2009 Miramax

Quelle: Comingsoon

In New Orleans fiel gestern die erste Klappe zur Kiffer-Actionkomödie American Ultra. In dem neuen Film des Regisseurs Nima Nourizadeh (Project X) spielt Jesse Eisenberg den scheinbar glücklosen und unmotivierten Kiffer Mike, der mit seiner Freundin Phoebe (Kristen Stewart) zusammenwohnt. Von einem Tag auf den anderen wird das Leben der beiden jedoch auf den Kopf gestellt, denn ohne dass es ihm bewusst ist, ist Mike ein bestens trainierter und tödlicher Sleeper-Geheimagent. Seine Vergangenheit sucht ihn heim und Mike findet sich plötzlich inmitten einer geheimen Regierungsoperation wieder. Um zu überleben, muss er seinen inneren Actionhelden herbeirufen…

Okay, der Plot klingt irgendwie abgedroschen, aber wenn sich die Macher keine allzu großen Patzer leisten, könnte American Ultra für einen sehr unterhaltsamen, wenn auch anspruchslosen Filmabend sorgen. Eisenberg hat ja bereits eine Vorgeschichte als Slacker in einer Actionkomödie in 30 Minuten oder weniger und darin fand ich ihn ziemlich gut (und den Film sehr unterhaltsam). Mit Kristen Stewart stand Eisenberg auch schon vor der Kamera, in der sehr unterschätzten Coming-of-Age-Komödie Adventureland (Bild oben). Darin gaben die beiden ein sehr gutes Paar ab. Unterstützt werden sie in American Ultra von einer Riege an namhaften Nebendarstellern, darunter Topher Grace, John Leguizamo, Bill Pullman und "Justified"-Star Walton Goggins.

Das Drehbuch zu American Ultra stammt aus der Feder von Max Landis (Chronicle), was mir noch mehr Hoffnung gibt und die Tatsache wettmacht, dass ich den letzten Film des Regisseurs Project X, gar nicht mochte.