Quelle: 20th Century Fox

Gute Neuigkeiten für alle Fans der Alien-Reihe! Wie 20th Century Fox soeben mit der Veröffentlichung des simplen, aber sehr effektiven Teaser-Posters (unten) zu Ridley Scotts Alien: Covenant bekanntgegeben hat, wird der 8. Film im Franchise (einschließlich der beiden Alien-vs.-Predator-Streifen) zweieinhalb Monate früher als geplant in die Kinos kommen. Anstatt erst am 4.08.2017 wird der Film bereits am 19. Mai in den US-Kinos erscheinen. Man kann davon ausgehen, dass der deutsche Kinostart entsprechend angepasst werden wird.

Alien Covenant Start Teaser Poster

Es ist bereits das zweite Mal, dass der Kinostart des Films vorgezogen wird. Zunächst sollte er erst am 6.10.2017 anlaufen. Angesichts der aufwendigen Produktionen und der damit verbundenen straffen Zeitpläne von großen Hollywood-Blockbustern, ist es äußerst ungewöhnlich, dass der Starttermin eines Films von dieser Größenordnung gleich zweimal um mehrere Monate vorgezogen wird, doch offensichtlich hat die Produktion gute Fortschritte gemacht und Fox hat genug Vertrauen in das fertige Produkt, um es nur zwei Wochen nach dem garantierten Riesenhit Guardians of the Galaxy Vol. 2 in die Kinos zu bringen. Außerdem geht Alien: Covenant an dem Wochenende in direkte Konkurrenz zum Baywatch-Kinofilm und zu Annabelle 2. Gerade der letztere sollte sich vermutlich nach einem neuen Starttermin umschauen, denn sowohl Annabelle 2 als auch Alien: Covenant richten sich an ein horroraffines Publikum. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Prometheus soll Alien: Covenant nämlich näher an dem Original-Alien von 1979 sein.

Alien: Covenant ist sowohl ein direktes Sequel zu Scotts Prometheus als auch ein Prequel zu seinem ersten Alien-Film. Der Film spielt etwa zehn Jahre nach Prometheus und bringt Michael Fassbender in der Hauptrolle als Android David zurück, der von der Besatzung des Kolonieschiffs Covenant auf einem gefährlichen Planeten aufgelesen wird. Wie Fassbender kürzlich verraten hat, wird er eine Doppelrolle im Film spielen. Neben David wird er auch einen Androiden namens Walter verkörpern.

Nachdem wir am Ende von Prometheus so etwas wie eine Vorstufe zu den schleimigen Xenomorphs gesehen haben, werden wir in Alien: Covenant laut Ridley Scott allen Stadien des Wesens begegnen – den Alien-Eiern, dem Facehugger, dem Chestburster und dem ausgewachsenen Xenomorph. Fassbender erwähnte in einem Interview aber auch eine neue Variation des Wesens, den sogenannten Neomoprh. Wem es also in Prometheus an fremdartigen Kreaturen mangelte, sollte in Alien: Covenant voll auf seine Kosten kommen und dabei soll es auch richtig zur Sache gehen. Ridley Scott versprach ein ganz hartes R-Rating für den Film, samt einer Szene, die genau so schockieren soll, wie einst das Alien, das aus John Hurts Brust geschlüpft ist.

Alles, was ich bislang zu dem Film gelesen habe, lässt meine Vorfreude deutlich steigen. Trotz der vielen unbestreitbaren Makel des Films, habe ich Prometheus sehr genossen, alleine schon weil Ridley Scott immer noch weiß, wie man epische Bilder auf der Leinwand entfesselt. Neben Fassbender kehrt auch Noomi Rapace aus Prometheus zurück, jedoch nur in einem Gastauftritt. Die neuen Hauptrollen – die Besatzung der „Covenant“ – übernahmen u. a. Katherine Waterston (Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind), Danny McBride (Ananas Express), Callie Hernandez (Blair Witch) und Demián Bichir (The Hateful 8). Hoffentlich bedeutet der vorverlegte Starttermin auch, dass wir uns schon bald auf den ersten Trailer freuen dürfen.

Alien: Covenant soll übrigens noch nicht der Abschluss von Ridley Scotts Alien-Saga sein. Der 78-jährige Regisseur hat gleich drei Nachfolger zu Prometheus angekündigt, wobei der dritte unmittelbar an Alien von 1979 anknüpfen soll.