Agent Carter Serie

Quelle: IGN

Während die auf den DC-Comics basierenden neuen Serien der kommenden Fernseh-Saison bereits im September oder Oktober starten wird ("Constantine", "The Flash", "Gotham"), müssen sich die Marvel-Fans auf "Agent Carter", das Captain-America-Spin-Off, in dem Hayley Atwell erneut in ihre Rolle als Agentin Peggy Carter schlüpft, etwas länger gedulden. "Agent Carter" soll die Lücke füllen, die die zweite Staffel von "Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D." hinterlässt, wenn die Serie gegen Ende des Jahres pausiert. Da "Agent Carter" damit ein "Lückenfüller" ist, sollten die Fans auch keine lange erste Staffel erwarten. Sie wird aus lediglich acht Folgen bestehen. Wie der Produzent der Serie und Regisseur der Pilotfolge, Louis D’Esposito, verriet, werden die acht Folgen keine für sich stehenden Abenteuer von Peggy Carter zeigen, sondern eine zusammenhängende Geschichte bilden à la "Fargo" oder "True Detective". Es wird wohl auch einen Hauptbösewicht aus den Marvel-Comics geben, der Peggy Carters Gegner sein wird, es soll aber noch nicht verraten, wer das sein wird.

Interessant ist auch, was D’Esposito zum Zeitrahmen der Serie erzählte. Nachdem in The Return of the First Avenger erzählt wurde, dass Peggy Carter an der Gründung von S.H.I.E.L.D. maßgeblich beteiligt war, gingen viele davon aus, dass es eben darum und um die Anfänge der Geheimorganisation gehen würde. Doch weit gefehlt. "Agent Carter" spielt direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Peggy Carter arbeitet noch für das SSR (Scientific Strategic Reserve). Zeitlich soll die Serie auch noch vor dem One-Shot-Kurzfilm "Agent Carter" angesiedelt sein, in dem die Hauptfigur bereits Geheimaufträge für Howard Stark erledigt. Ob Dominic Cooper in der Serie als Howard Stark zurückkehrt, ist noch unklar, doch eine Verbindung wird es zu ihm geben. Einen wichtigen Part wird nämlich sein Butler Edwin Jarvis spielen, durch den Peggy Carter Zugang zu Starks Technologien und Erfindungen haben wird.