21 Jump Street Frauen Spin-Off

Quelle: The Tracking Board

Mit einem weltweiten Einspiel von über $330 Mio war 22 Jump Street die erfolgreichste Komödie des letzten Jahres und das auch völlig zu Recht, denn den Machern Phil Lord und Chris Miller ist eine Rarität gelungen – ein Comedy-Sequel, das mindestens so gut, wenn nicht besser ist als der bereits tolle Vorgänger (der schon an sich eine große Überraschung war). Dass es auch anders gehen kann, sieht man an Beispielen von Hangover 2 oder Kill the Boss 2. Dass 23 Jump Street nur eine Frage der Zeit sein würde, war trotz des selbstironischen Abspanns von Teil 2, der die Sequels eigentlich alle "vorwegnimmt", war klar, und natürlich erteilte Sony schnell grünes Licht (ob mit oder ohne Phil Lord und Chris Miller, bleibt noch abzuwarten). Doch wie toppt man eine so gelungene Fortsetzung, ohne sich abermals zu wiederholen? Die wilde Idee, die zur Zeit des berüchtigten Sony-Hacks kursierte und ans Licht kam, war, ein Crossover zwischen Jump Street und Men in Black zu produzieren. Miller und Lord bestätigen daraufhin, dass es tatsächlich ein Ansatz sei, über den man nachdenkt.

Wie 23 Jump Street aussehen wird und ob es zum Crossover mit den Anzugträgern der Men in Black kommen wird, ist noch nicht abzusehen. Klar ist jedoch, das Sony sehr viel Vertrauen in die Popularität der "Jump Street"-Marke setzt, denn wie nun bekannt wurde plant das Studio ein Spin-Off zu 21 Jump Street, jedoch mit weiblichen Protagonisten im Mittelpunkt. Ob man dabei an im Artikelbild abgebildeten Fugazy (Fifty-Shades-of-Grey-Star Dakota Johnson) und Jr. Jr. (Rye Rye), die kurz gezeigten Kollegen von Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) aus dem ersten Film, denkt, oder an Figuren, die neu eingeführt werden sollen, ist noch unbekannt.

Sony hat für das Projekt das Autoren-Duo Lucia Aniello und Paul Downs engagiert, die für die wenig bekannte, aber angeblich richtig gute Comedyserie "Broad City" verantwortlich sind. Vielleicht soll mit dem Spin-Off ein richtiges Jump-Street-Universum entstehen – das ist heutzutage immerhin ein beliebter Ansatz.

Natürlich denkt man bei diesem Projekt sofort an das Frauen-Ghostbusters-Reboot mit Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon, das aktuell in Arbeit ist. Die Assoziation kommt nicht von ungefähr, denn auch Ghostbusters wird von Sony produziert. Hier dürften die Reaktionen der Fans im Vorfeld allerdings etwas weniger negativ und ablehnend ausfallen, da dahinter eben kein so großes Erbe steht, wie bei den Geisterjägern. Mit der richtigen Besetzung und richtigen Leuten hinter dem Projekt, könnte das Spin-Off durchaus Spaß machen, auch wenn man dessen Notwendigkeit in Frage stellen darf. Wenn wir schon bei verrückten Ideen sind – man könnte ja auch ein Crossover zwischen dem Ghostbusters-Reboot und den Jump-Street-Filmen machen.