Zack Snyder bestätigt die Laufzeit von Man of Steel

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Man of Steel Laufzeit

Quelle: Collider

Sehr kurz nach dem Bekanntwerden der offiziellen Laufzeit von Star Trek into Darkness, kommt jetzt auch eine Meldung, die die offizielle Filmlänge des Superman-Reboots Man of Steel bestätigt. In einem Interview mit Collider bestätigt Zack Snyder 148 Minuten als die Laufzeit des Films und fügt hinzu, dass es sein Director’s Cut sei und in der Laufzeit alles drin sei, was er im Film haben wollte (würde man bei fast 2,5 Stunden auch hoffen!). Dennoch überrascht das fast ein wenig. Snyder’s letzte Comicbuchadaption, Watchmen, erhielt nach der Veröffentlichung für den Heimmarkt noch zwei weitere Schnittfassungen – den Director’s Cut und später den Ultimate Cut. War die Kinofassung bereits 162 Minuten lang, so verlängerte Snyder den Director’s Cut auif 186 Minuten, während der Ultimate Cut epische 215 (!) Minuten lang war. Auch sein letzter Film, Sucker Punch, erhielt für den Heimmarkt eine 18 Minuten längere Fassung. Dass also nicht auch Man of Steel auf DVD und BluRay verlängert wird, würde ich zumindest nicht ganz ausschließen.

Aber auch die Laufzeit der Kinofassung bestätigt, was ich in dem Artikel zur Star Treks Laufzeit angemerkt habe – Blockbuster müssen heutzutage zwangsweise länger sein. Kaum zu gauben, dass der erste Spider-Man und der erste X-Men unter zwei Stunden lagen…

Zudem spricht Zack Snyder in dem Interview die Gerüchte an, er wäre der Regisseur des geplanten DC-Superhelden-Zusammentreffens Justice League. Dabei streitet Snyder das nicht einmal ab, sondern sagt lediglich, dass alles vom Box-Office-Erfolg von Man of Steel abhängen wird. Sollte der Film gutes Geschäft machen, wird Warner Bros. ihn wahrscheinlich für Justice League gerne verpflichten.

Schließlich merkt Snyder noch an, dass obwohl Man of Steel in 3D in die Kinos kommt, 3D bei den Film keine Pflicht ist. Für ihn ist es lediglich eine Art den Film zu sehen. Es sei nicht "Superman 3D", sondern "Man of Steel, verfügbar auch in 3D". Der Film wurde übrigens nicht mit 3D-Kameras direkt gedreht, sondern erst in der Postproduktion nachkonvertiert – selten ein gutes Zeichen für die 3D-Effekte.